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Furthermore, the Jewish tavern keeper has another sig- nificance for trade; he is namely entrusted with the super- vision of his master, the "Pan". His
sharp eye sees everything that goes on in the manorial courtyard. Through the servants, whom he bribes with brandy, he learns everything that happens in the master's house. When a grain broker comes to an estate, he always stops first at the tavern to orient himself, and only then proceeds to the "Pan". Whether he has concluded a deal with the latter or not, he will in any case call again at the tavern before his departure and there, from the Kortschmar (innkeeper), under the "Chenm," extract the promise to watch over his interests. If the Pan has not agreed with the broker on the price, he can be sure that no second buyer will appear, because where- ever a Jew has begun to trade and has placed the Chenm, no other Jew ever goes. The landowner, who is under such control, can be convinced that any newly appearing buyer is sent by the first, and will finally find himself forced to sell more cheaply than he was initially offered. But if he tries to sell the grain in the nearest town, all the Jews there already know who has been to see him and what he has been offered, and they set their
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--- 126 --- Außerdem hat der Schankjude noch eine andere Be- deutung für den Handel; ihm ist nämlich die Ueber- wachung feines Gutsherm „Pan“ anvertraut. Sein scharfes Auge ſieht Alles, was auf dem herrschaft- lichen Hofe vorgeht. Durch das von ihm durch Branntwein bestochene Geſinde erfährt er Alles, was in dem herrschaftlichen Hauſe geschieht. Wenn ein Getreide-Mäkler auf ein Gut kommt, ſo kehrt er stets zuerst in der Schänke ein, um ſich zu onentiren, und begiebt ſich dann erst zum „Pan“. Mag er nun mit demſelben ein Geschäft abgeschloſſen haben oder nicht, ſo wird er doch jedenfalls vor ſeiner Abreiſe wieder in der Schänke vorsprechen und dort dem Kortschmar unter dem „Chenm“ das Versprechen ab- nehmen, ſeine Intereſſen zu überwachen. Wenn der Pan mit dem Mäkler über den Preis nicht einig geworden ist, ſo kann er ſicher ſein, daß kein zweiter Käufer mehr erscheinen wird, denn da, wo ein Jude zu handeln angefangen und den Chenm aufgelegt hat, kommt nie ein anderer Jude mehr hin. Der Gutsbeſitzer, der unter ſolcher Controle steht, kann überzeugt ſein, daß jeder neu erscheinende Käufer von dem ersten geschickt ist, und wird ſich endlich ge- nöthigt ſehen, billiger zu verkaufen, als man ihm An- fangs geboten hat. Verſucht er aber, das Getreide in der nächsten Stadt zu verkaufen, ſo wiſſen alle dortigen Juden schon, wer bei ihm geweſen und was man ihm geboten hat, und stellen demgemäß ihre