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The brokers of one market do not let any stranger in, nor do they themselves enter a foreign market, but instead recommend their clients to a known broker in his place. There are special brokers for the grain, tallow, salt, and timber trade. Wherever Jews live, the entire country is covered by a network of brokers, who penetrate into the most secret economic nooks of the region. The broker knows how to make himself indispensable everywhere and to everyone.
The landowner, especially the Polish one, is the born friend of the Jew, who flatters him, humbles himself before him, and always knows where and how to raise money and realize the best value for his products.
A step lower than the broker stands the Kortschmar or tavern-Jew. Tattered and beggarly in his appearance, he too plays a very important role in trade, especially in the grain trade. Where he has settled, the trade in grain also begins, for cash, or more often for brandy. All corners of the Jewish dwelling are filled with the peasants' belongings, while in the barn the grain, bought up in small lots, lies stored.
Gradually, the tattered Jew transforms into the owner of the peasants' entire grain stocks and begins larger speculations.
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- 125 - Die Mäkler des einen Marktes lassen keinen Fremden dahin und betreten selbst auch keinen fremden Markt, sondem recommandiren ihren Clienten einem bekannten Mäkler an seinem Orte. Es giebt specielle Mäkler für den Getreide-, Talg-, Salz- und Holz- handel. Da, wo nur immer Juden wohnen, ist das ganze Land von einem Neze von Mäklem überzogen, welche in die geheimsten ökonomischen Schlupfwinkel der Gegend eindnngen. Der Mäkler versteht es, sich überall und für Jedermann unentbehrlich zu machen. Der Gutsbesizer, besonders der polnische, ist der ge- borene Freund des Juden, der ihm schmeichelt, sich vor ihm emiedngt, immer weiß, wo und wie man Geld austreiben und seine Produkte am vortheilhaftesten verwerthen kann. Eine Stufe niednger als der Mäkler steht der Kortschmar oder Schankjude. Zerlumpt und bettelhast in seinem Aussehen spielt auch er eine sehr wichtige Rolle in dem Handel, besonders in dem Getreidehandel. Da, wo er sich niedergelassen hat, beginnt auch der Handel mit Getreide für baares Geld, häufiger noch für Branntwein. Alle Winkel der jüdischen Wohnung sind mit der Habe der Bauem angefüllt, während in der Scheuer das zu kleinen Partieen aufgekaufte Getreide aufgespeichert liegt. Nach und nach verwandelt sich der zerlumpte Jude in den Besizer sämmtlicher Getreide-Vorrâthe der Bauem und fängt größere Spekulationen an.