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...could not master [the hatred] against Jews, but that in the end the principles of law and humanity carried the day.
The Democrats of 1848 have, by the way, shown how far they have left the demagogues of the "War of Liberation," the romantic fellows Jahn, Arndt and their cohorts, behind them. — But based on many years of experience, I nevertheless believe I can assert that, on the whole, Germany, with all its erudition, still lags far behind the other peoples of Europe in the practice of social life. The final race-struggle seems to first have to be fought through before social, humane education will have passed into the flesh and blood of the Germans, as it has for the Romance peoples, who have overcome racial antagonism through a long historical process.
Even more so than with regard to Germanic Jew-hatred, I concede to you your qualification of my judgment concerning our educated Jews of the Occident, and especially of Germany. — In recent times, a wholesome reaction has also set in within Judaism against that cosmopolitan philanthropy which, as Jean Jacques Rousseau aptly remarked somewhere, loves people so far in the distance only to be exempt from charity toward one's neighbor. I see the signs of this revitalization toward better, more natural and healthy feelings everywhere: in America, where new Jewish communities form and build synagogues for our worship every year; in France, where a start has been made on an Alliance israélite universelle, which can be of great consequence if a genuinely Jewish, national spirit takes hold of it; in German and French literature, where writers such as Kompert, Strauß, Weill, Bernstein, have successfully begun to portray Jewish life faithfully and charmingly; above all, in the scholarly literature of Judaism, in which since the...
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34 gegen Juden nicht bemeistem konnte, daß aber zuleßt die Pnnzipien des Rechts und der Humanität den Sieg davon trugen. Die Demokraten von 1848 haben es übngens gezeigt, wie weit sie die Demagogen des „Befreiungskneges“, die romantischen Burschen Jahn, Amdt und Consorten, hinter sich zurück gelassen haben. — Aber auf Grund langjähnger Erfahrungen glaube ich dennoch behaupten zu dürfen, daß im Ganzen genommen Deutschland mit all seiner Gelehrsamkeit in der Praxis des socialen Lebens noch weit hinter den andem Völkem Europa’s zurück steht. Der lezte Racenkampf scheint erst durchgefochten werden zu müssen, bevor den Deutschen die sociale, die humane Bildung ebenso in Fleisch und Blut übergegangen sein wird, wie den romanischen Völkem, die durch einen langen histonschen Prozeß den Racenantagonismus überwunden haben. Mehr noch, als in Betreff des germanischen Judenhasses, gebe ich Ihnen Ihre Einschränkung meines Urtheils über unsere gebildeten Juden des Occidentes und besonders Deutschlands zu. — In neuerer Zeit ist auch im Judenthum eine heilsame Reaktion gegen jene kosmopolitische Philantropie eingetreten, die, wie Jean Jacques Rousseau irgendwo treffend bemerkt, nur deshalb die Menschen so weit in der Feme liebt, um der Nächstenliebe überhoben zu sein. Die Zeichen dieser Ermannung zu bessem, natürlichem und gesundem Gefühlen sehe ich überall: in Amenka, wo sich jedes Jahr neue jüdische Gemeinden bilden und unserm Cultus Synagogen bauen; in Frankreich, wo der Anlauf zu einer Alliance israélite universelle gemacht worden, die von großer Tragweite werden kann, wenn sich ihrer ein ächt jüdischer, nationaler Geist bemächtigt; in der deutschen und französischen Literatur, wo Schnftsteller, wie Kompert, Strauben, Weill, Bemstein, mit Erfolg begonnen haben, das jüdische Leben treu und reizend zu schildem; vor allen Dingen in der gelehrten Literatur des Judenthums, in welcher seit der