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476 Germany 22,520 Russia 84,536 Great Britain 28,830 Italy 300 Holland 1,800 Romania 1,500 Sweden and Norway 500 Turkey 3,300 Denmark 100 Other Balkan countries 100 Switzerland 100 Asia and Africa 600 France 2,400 Australia 200 Austria-Hungary 44,756 North America 13,000
According to this report by Licentiate de la Roi, Judaism, with an increasing tendency, lost approximately 5250 persons to Christianity annually in the average of the last decades. According to his estimate, which he explicitly described as low, there were 204,500 Jewish baptisms in the 19th century.*
And this at a time when the vast majority is still strictly devout and a good 90% still live in oppressed circumstances! Thus, an extraordinarily significant part of those who have become freethinkers is falling away. Even if social position acts as a premium for getting baptized, this has until today found an even weightier counterbalance in family considerations; in many families, however, baptism is already no longer a cause for offense. Those among the freethinkers who do not get baptized are merely held back by piety, which usually only lasts until temptation approaches. What is not baptized away is married away. In order not to degenerate, the mass of Jews in Poland, who almost alone represent the conservative base, must give up their previous way of life, i.e., emigrate, and in a foreign milieu one comes into contact with the "spirit of the
- De la Roi remarks that, insofar as his numbers are based on estimations, he proceeded very cautiously everywhere and preferred to set a number too low rather than too high, and it is also entirely believable that the number he obtained as the total of all Jewish baptisms in the 19th century, of circa 204,500, does not exceed reality, but perhaps even falls not inconsiderably short of it. It should be noted that this number does not include the secessions of Jews to the Dissenters and the baptisms of children from marriages between a Christian and a Jewish spouse, and that the mass baptisms only begin after the first third of the 19th century.
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476 Deutschland 22.520 Rußland 84.536 Großbntannien 28.830 Italien 300 Holland 1.800 Rumänien 1.500 Schweden u. Norwegen 500 Türkei 3.300 Dänemark 100 Übnge Balkanländer 100 Schweiz 100 Asien und Afnka 600 Frankreich 2.400 Australien 200 Österreich-Ungam 44.756 Nordamenka 13.000 Nach diesem Benchte des Licentiaten de la Roi verlor das Judentum mit steigender Tendenz im Durchschnitt der letzten Jahrzehnte alljährlich an die Chnstenheit zirka 5250 Personen. Nach seiner ausdrücklich als niedng bezeichneten Schätzung gab es im 19. Jahrhundert 204.500 Judentaufen. * Das zu einer Zeit, wo der weit überwiegende Teil noch streng gläubig ist und gut 90% noch in gedrückten Verhältnissen leben! Es fällt also ein außerordentlich bedeuten- der Teil der freigeistig Gewordenen ab. Wirkt auch die soziale Stellung als Prämie des Sich-Taufenlassens, so fand dieses doch bis heute ein noch schwereres Gegengewicht in den Familienrücksichten; in vielen Familien wird aber schon jetzt an der Taufe kein Anstoß genommen. Diejenigen, von den freigeistig Gewordenen, die sich nicht taufen, werden bloß zurückgehalten durch die Pietät, die meist nur anhält bis zum Herantreten der Versuchung. Was nicht weggetauft wird, wird weggeheiratet. Um nicht zu degeneneren, muß die Masse der Juden in Polen, die fast allein die konservative Grundmasse darstellt, ihre bishenge Lebensweise aufgeben, d. h. auswan- dem, und in fremdem Milieu setzt man sich auch ohne eigenes * De la Roi bemerkt, daß er, soweit seine Zahlen auf Abschätzungen beruhen, überall sehr vorsichtig verfahren sei und lieber eine zu niednge als eine zu hohe Ziffer angesetzt habe und es ist auch durchaus glaublich, daß die von ihm als Gesamtzahl aller Judentaufen im 19. Jahrhundert erhaltene Zahl von zirka 204.500 die Wirklichkeit nicht überschreitet, son- dem vielleicht sogar nicht unerheblich hinter ihr zurückbleibt. Zu be- merken ist, daß diese Zahl die Austntte von Juden zu den Dissidenten und die Taufen von Kindem aus Ehen zwischen einem chnstlichen und einem jüdischen Ehegatten nicht mit umfaßt, und daß die Massentaufen erst nach dem ersten Dnttel des 19. Jahrhunderts beginnen.