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267 stable and to the chicken yard and to the horticulturist and say: that there is something here that gives content to the word "race" is indisputable and apparent to every person. But then I look around among present-day humans and consult that historical past of which we have more certain knowledge, and lo! I behold exactly the same phenomenon of enhanced individual characters and greater performance as with animals and plants everywhere that a people achieves extraordinary things; and also, exactly as there, I see that where the conditions for the ennoblement of the human race in question are weakened or nullified in their effectiveness, or where opposing conditions even arise, the race deteriorates and gradually disappears completely." "In the bastard, the individual abilities can increase, while the general, "instinctive" abilities (character) diminish: but it is precisely the latter that form the potential moment from which all that is great originates. In a cross between members of widely distant races, the constitutional type is lost in the offspring, although they are often well-endowed with regard to individual dispositions. If a well-directed education knows how to combine these individual dispositions into a higher unity, then many examples known to us from history and the present are proof that culture can also be significantly enriched by these mixed-breeds. An overreach of mixed marriage, however, to the broad masses of the people, who after all belong entirely to the middle and lower strata, means without exception for two races that are strongly heterogeneous to each other, a transformation of the type of both ad pejus, a constitutional deterioration of the descendants below the standard of both racial components.
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But is it not established today that the constant restriction of a race to itself, inbreeding, must lead to the
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207 stall und auf den Hühnerhof und zum Kunstgärtner und sage: daß es hier etwas giebt, was dem Worte „Rasse“ Inhalt verleiht, . ist unstreitig und jedem Menschen offenbar. Sodann aber schaue ich mich unter den gegenwärtigen Menschen um und beifrage jene histonsche Vergangenheit, über die wir ſicherere Kunde beſitzen, und nchtig! genau daſſelbe Phänomen ge- steigerter Individualcharaktere und größerer Leistungsfähigkeit wie bei Tieren und Pflanzen erblicke ich überall dort, wo ein Volk Außerordentliches leistet; und ebenfalls genau ſo wie dort, ſehe ich, daß, wo die Bedingungen zur Veredelung der betreffenden Menschenraſſe in ihrer Wirksamkeit geschwächt oder aufgehoben werden oder gar entgegengeſetzte Bedingungen eintreten, die Rasse einbüßt und nach und nach ganz ver- schwindet.“ „Bei dem Bastard können ſich die individuellen Fähigkeiten steigem, während die generellen, „instinktiven“ Fähig- keiten (Charakter) schwinden: gerade die letzteren aber bilden das potentielle Moment, dem alles Große entstammt. Bei Kreuzung zwischen den Angehöngen weit entfemter Raſſen geht in den Nachkommen, obwohl dieſelben bezüglich der individuellen Anlagen oft gut ausgestattet ſind, der kon- stitutionelle Typus verloren. Versteht es eine gut geleitete Erziehung, dieſe individuellen Anlagen zu einer höheren Einheit zuſammenzufaſſen, ſo ſind viele Beispiele, die uns aus der Geschichte und aus der Gegen- wart bekannt ſind, ein Beweis dafür, daß die Kultur auch durch dieſe Mischlinge in bedeutendem Maße bereichert werden kann. Ein Übergreifen der Mischehe jedoch auf die breiten Volksmaſſen, die ja durchaus den mittleren und niederen Schichten angehören, bedeutet ausnahmslos für zwei Raſſen, die einander stark heterogen ſind, eine Umwandlung des Typus beider ad pejus, eine konstitutionelle Verschlechterung der Deſzendenz unter den Stand beider Raſſenkomponenten. * * * Steht es aber nicht heute fest, daß die fortwährende Be- schränkung einer Raſſe auf ſich ſelbst, die Inzucht, zur