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265 to these bred qualities regularly.* The peculiar dichotomies (splitting of the effect of mnemic excitations into several series), which represent a frequent occurrence, are also explained by this. For we observe not only that, corresponding to the diversity of mnemic influences in the course of onto- genetic development, different phenomena appear in different individuals, but we also notice that frequently in one and the same individual the developmental reactions fluctuate back and forth, that as a consequential state of different excitations, sometimes this, sometimes that phenomenon occurs. With inbreeding, the number of dichotomies seems to decrease, whereas it is extraordinarily large with the mixing of different genera or races. If the number of dichotomies becomes too large, the diversity of the mnemic influences too significant, then the offspring dies, or it cannot arise at all — in other words: where the mating beings are so far apart that the mnemic imprints originating from them show a completely different character, infertility must arise. — The theoretical explanation for the disadvantages of crossing between heterogeneous races.
Today it is also considered established for humans that virtues and merits are far more on the side of those races
- If we search for a formula that is to give us a physiological understanding of these processes, we find it in Weismann, who has dealt most with the question of heredity and therefore, although not infallible, has clear ideas in this special field. "Homodynamic determinants will sum their specific forces, while heterodynamic ones will in the best case together produce a diagonal resultant, but under circumstances also mutually inhibit, indeed perhaps cancel, their effect." Only in relatives, however, are homologous determinants also homodynamic (see p. 234).
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265 auf dieſe gezüchteten Eigenschaften regelmäßig eine Verschlech- terung.* Auch die eigentümlichen, ein häufiges Vorkommnis dar- stellenden Dichotomien (Spaltung der Einwirkung mnemischer Erregungen in mehrere Reihen) erklären ſich dadurch. Wir beobachten nämlich nicht nur, daß entsprechend der Verschie- denheit der mnemischen Einwirkungen im Verlaufe der onto- genetischen Entwicklung bei verschiedenen Individuen verschie- dene Erscheinungen zutage treten, ſondem wir bemerken zu- gleich, daß häufig bei einem und demſelben Individuum die Entwicklungsreaktionen hin und her schwanken, daß als Folge- zustand verschiedener Erregungen bald dieſe, bald jene Er- scheinung auftntt. Bei Inzucht scheint die Zahl der Dichotomien abzunehmen, während ſie bei Mischung verschiedener Gattungen oder Raſſen außerordentlich groß ist. Wird die Zahl der Dichotomien zu groß, die Verschiedenheit der mnemischen Einwirkungen gar zu bedeutend, ſo stíirbt der Sprößling ab, oder er kann überhaupt nicht entstehen — mit anderen Worten: wo die ſich paarenden Weſen ſo weit aus- einanderstehen, daß die von ihnen ausgehenden mnemischen Einprägungen einen völlig verschiedenen Charakter aufweiſen, muß Unfruchtbarkeit entstehen. — Die theoretische Er- klärung für die Nachteile der Kreuzung zwischen einander heterogenen Raſſen. * * * Es gilt heute auch für den Menschen als feststehend, daß Tugenden und Vorzüge weit mehr auf Seite derjenigen Raſſen * Wenn wir nach einer Formel ſuchen, die uns für dieſe Vorgänge ein phyſiologisches Verständnis geben ſoll, ſo finden wir ſie bei Weiſmann, der ſich am meisten mit der Vererbungsfrage beschäftigt hat und deshalb, wenn auch nicht unfehlbar, doch klare Vorstellungen auf dieſem Spezial- gebiete hat. „Homöodyname Determinanten werden ihre bestimmten Kräfte ſummieren, während heterodyname im besten Falle zuſammen eine diago- nale Reſultante hervorbnngen, unter Umständen aber auch in ihrer Wirkung gegenſeitig hemmen, ja vielleicht aufheben.“ Nur bei Verwandten aber ſind homologe Determinanten auch homöodynam (ſiehe S. 234).