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Section 3 A Critique of the Historical Evidentiary Material for Racial Theories We cannot close our eyes to the daily observation that some races differ from one another quite tremendously, intellectually and psychically.
To explain this inequality, two theories have been invoked: the environment theory and the theory of the specificity of racial psyches. The environment theory was famously established by Buckle. It sees the ultimate cause for the different character of individual peoples in the difference of the surrounding external conditions. What the content of the other theory is, we have already explained in detail and will soon return to it again.
Regarding the effect of external conditions, no one can doubt that desert and river land, tropics and polar regions, mountains and valleys, soil conditions, climate, fauna and flora exert a tremendous influence on the development of technology and economy. But the matter is not such that the economic stage of the individual races is a passive copy of the geographical environment. There are countless examples in history where different peoples have successively inhabited one and the same country and yet have appeared in history in completely different ways. One of the most interesting of these examples is Spain. First it was inhabited by the Iberians; from this time we know little more than the name. Then came the Carthaginians; the country flourished. Later the
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3. Abschnitt Eine Kntik des histonschen Beweismatenals der Rassentheonen Wir können uns der täglichen Beobachtung nicht ver- schließen, daß sich manche Rassen intellektuell und psychisch ganz ungeheuer voneinander unterscheiden. Zur Erklärung dieser Ungleichheit wurden zwei Theonen, die Milieu-Theone und die Theone von der Spezifität der Rassen- Psychen herangezogen. Die Milieu-Theone wurde in bekannter Weise von Buckle aufgestellt. Sie erblickt die letzte Ursache für den verschiedenen Charakter der einzelnen Völker in der Ver- schiedenheit der umgebenden äußeren Verhältnisse. Was der Inhalt der anderen Theone ist, haben wir bereits ausführlich dargelegt und werden bald abermals darauf zurückkommen. Bezüglich der Wirkung der äußeren Verhältnisse nun wird kein Mensch bezweifeln können, daß Wüste und Flußland, Tropen und Polargegenden, Berge und Täler, Bodenbeschaffen- heit, Klima, Fauna und Flora einen gewaltigen Einfluß auf die Entfaltung der Technik und Wirtschaft ausüben. Aber die Sache liegt nicht so, daß die Wirtschaftsstufe der einzelnen Rassen ein passiver Abklatsch des geographischen Milieus ist. Es gibt unzählige Beispiele in der Geschichte, wo verschiedene Völker nacheinander ein und dasselbe Land bewohnt haben und dennoch auf ganz verschiedene Weise in der Ge- schichte aufgetreten sind. Eines der interessantesten dieser Bei- spiele ist Spanien. Zuerst wurde es von den Iberem bewohnt; wir wissen aus dieser Zeit wenig mehr als den Namen. Dann kamen die Karthager; das Land blühte. Später drangen die