
Page 184 • Click to zoom
Page 184 of 568
132 are narrow, long, with an expressive character and very mobile fingers.
"Besides these slender, I would say aristocratic figures, there are numerous others in whom everything is clumsy, short, thick, plebeian. This, however, is not a peculiarity of the European Jews, but of the white race in general. This dichotomy into slender and stocky body types is probably found in all civilized races."
All that Stratz has said here is entirely correct. Not only is the frequency of Jewish-like types in North Africa and the Near East conspicuous, but they are also found in very large numbers among the Mediterraneans of Europe.*
- Historical studies had long ago led to the conception of Southern Europeans as part of a great "non-Aryan" ethnic unit reaching over into Asia. Hommel and Pauli arrived, by way of linguistic studies, at the assumption that the original inhabitants of Greece belonged to a Near Eastern group of peoples, which was designated by Hommel as the Alarodian. It seems certain that these Alarodians (Hittites) extended over large parts of the Near East and over all of Greece. It is possible that the Etruscans also belonged to them – a hypothesis for which Reinach, de Cara, Hommel, Prof. Kannengiesser have been advocating for years. These hypotheses gain interest from the fact that the linguistic analogies are often accompanied by anthropological correspondence. "Among the rich craniological material from ancient Hellas, which is located in the Athenian anthropological museum, and also still among the modern Greek population, that anthropological type can be identified which, according to Luschan's investigations, characterizes the Near Eastern population. This type is also to be observed frequently on Crete. We can therefore in Attica, in Crete, in Upper Italy, etc. assume anthropologically closely related populations." (Kiessling, Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie III, p. 501.)
Show Original German Text
132 schmal, lang, mit einem sprechenden Charakter und sehr beweg- lichen Fingem. „Neben diesen schlanken, ich möchte sagen anstokratischen Gestalten finden sich zahlreiche andere, bei denen alles plump, kurz, dick, plebejisch ist. Das ist aber keine Eigenthümlichkeit der europäischen Juden, sondem der weißen Rasse überhaupt. Wahrscheinlich findet sich diese Zweiteilung in schlanke und untersetzte Körperbildung bei allen Kulturraſſen.“ All das hier von Stratz Gesagte ist völlig nchtig. Nicht nur, daß die Häufigkeit judenähnlicher Typen in Nordafnka und Vorderasien auffällig ist, sondem daß sich dieselben in sehr großer Zahl bereits unter den Mediterranen Europas finden.* Die gemeinsame Völkerbasis aller Melanochroen läßt dies auch leicht begreiflich erscheinen. Ich selbst war unter klein- asiatischen Gnechen, auf dem Balkan, in Süditalien, in Süd- spanien, auf den Kananschen Inseln, ich legte dabei auf dies- bezügliche Beobachtungen besonderen Wert und war doch über- rascht, als ich wahmahm, wie meine Vermutungen sich zur Evidenz verdichteten. Photographische Aufnahmen, die ich auf * Schon vor langem hatten histonsche Studien dazu geführt, die Süd- europäer als Teil einer großen nach Asien hinüberreichenden, „nicht-an- schen“ Völkereiheit aufzufassen. Hommel und Pauli gelangten auf dem Wege linguistischer Studien zu der Annahme, daß die Urbewohner Gne- chenlands zu einer vorderasiatischen Völkergruppe gehörten, welche von Hommel als die alarodische bezeichnet wurde. Sicher scheint, daß diese Alarodier (Hethiter) sich über große Teile Vorderasiens und über ganz Gnechenland erstreckt haben. Möglich, daß auch die Etrusker zu ihnen gehörten – eine Hypothese, für welche Rei- nach, de Cara, Hommel, Prof. Kannengießer seit Jahren eintreten. Diese Hypothesen gewinnen dadurch an Intereſſe, daß die linguisti- schen Analogien vielfach die anthropologische Uebereinstimmung begleiten. „Unter dem reichen, kraniologischen Matenal aus Althellas, das sich im Athener anthropologischen Museum befindet und noch unter der modemen gnechischen Bevölkerung läßt sich derjenige anthropologische Typus feststellen, der nach den Untersuchungen Luschans die vorder- aſiatische Bevölkerung charaktensiert. Auch auf Kreta ist dieſer Typus zahlreich zu beobachten. Wir können also in Attika, in Kreta, in Ober- italien usw. anthropologisch nahe verwandte Bevölkerungen annehmen.“ (Kiessling, Archiv für Raſſen- und Geſellschaftsbiologie III, S. 501.)