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101 as there are races today. If we were to succeed in reliably tracing all the numerous types existing today back to a single basic type, then such a scheme would do justice to the main requirement that could be placed upon it.
A further requirement that we must place on any classification scheme is that it put us in a position to make a certain racial diagnosis in every case. If we should succeed in finding a classification attempt that does justice to these two main indications, we will be able to confidently subscribe to it.
Admittedly, we must recall the data given in the previous chapter, which seem to serve as a reminder of how immensely difficult or perhaps impossible any racial distinction is. But we must not generalize the conclusions found there. We found there: All concepts of a single criterion, such as hair color or craniometry, suffer from an excess of exceptions and forced categorizations. All artificial systems based on them are not sufficient to establish a racial classification, because in this way peoples are thrown together who are otherwise as diverse as possible.
But even if the different racial types are connected to one another by gradual transitions and only the extreme forms stand out sharply from one another, and even if, furthermore, all characteristics can vary within a certain individual range of fluctuation, the common character, the common sameness, always leaps to the eye from large series, especially from the core territory. Individual properties of one race may approach individual properties of another race, but all these characteristics together group themselves around an average type to which the overwhelming majority of variants belong. The criterion for racial distinction will therefore be formed by a uniformly constant sum of hereditary characteristics, each of which can move within a certain individual range of variability.
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101 anzunehmen, als heute Rassen vorhanden sind. Wenn es uns gelingen würde, alle die zahlreichen heute vorhandenen Typen auf einen einzigen Grundtypus mit Sicherheit zurückzuführen, dann würde ein solches Schema der Hauptforderung, die man an dasselbe stellen könnte, gerecht werden. Eine weitere Forderung, die wir an jedes Einteilungs- schema stellen müssen, ist die, daß es uns in die Lage setze, in jedem Falle eine sichere Rassendiagnose zu machen. Wenn es uns gelingen sollte, einen Klassifikationsversuch ausfindig zu machen, der diesen beiden Hauptindikationen gerecht wird, werden wir uns demselben beruhigt anschließen können. Allerdings müssen wir an die im vongen Kapitel gege- benen Daten ennnem, die daran zu mahnen scheinen, wie un- geheuer schwer oder vielleicht unmöglich jede Rassenscheidung ist. Aber wir dürfen eben die dort gefundenen Schlüsse nicht verallgemeinem. Wir fanden dort: Alle Vorstellungen eines einzelnen Kntenums, wie z. B. der Haarfarbe oder der Kranio- metne leiden an dem Übermaß der Ausnahmen und gewalt- samen Unterbnngungen. Alle darauf begründeten künstlichen Systeme reichen nicht aus, eine Rasseneinteilung zu begründen, weil auf diese Weise Völker zusammengeworfen werden, die im übngen so verschiedenartig wie möglich sind. Aber wenn auch die verschiedenen Rassentypen durch allmähliche Übergänge miteinander verbunden sind und sich nur die extremen Formen scharf voneinander abheben, wenn weiters auch alle Merkmale innerhalb einer bestimmten indivi- duellen Schwankungsbreite vanieren können, so spnngt doch aus großen Senen, namentlich des Stammgebietes, stets der gemeinsame Charakter, das gemeinsame Gleiche ins Auge. Es können sich einzelne Eigenschaften der einen Rasse einzelnen Eigenschaften der anderen Rasse nähem, aber alle diese Merk- male zusammen gruppieren sich doch um einen Durchschnitts- typus, dem die überwiegende Zahl der Vananten angehört. Das Kntenum der Rassenscheidung wird daher von einer einheit- lich konstanten Summe erblicher Merkmale gebildet, von denen sich jedes einzelne innerhalb einer gewissen individuellen Vanabilitätsbreite bewegen kann.