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50 Ezra, intermarriage was not frowned upon to the same degree as later. Since that time, however, a great deal of blood has probably flowed out of Judaism, but extremely little has flowed in. If any group fell to racial mixing, it always detached itself from the main stock, just as the well-known conversion of the Khazars, which by the way was only temporary and remained limited to the ruling circles, in its remnants ultimately only benefited Karaism.* The terror of ghetto life protected the Jews from the immigration of foreign ethnic elements.
Of course, the morality of women is nowhere absolute, and the rapes on the occasion of the persecutions brought many an illegitimate drop into the Jewish racial blood. But the Gypsies are the best example that the illegitimate admixture alone is hardly capable of permanently changing a racial type. And that in this people the illegitimate admixtures of foreign blood are incomparably stronger than in almost any other, can hardly be doubted.
We do have certain reports that immediately before the emergence of Christianity a very strong tendency towards proselytism in Asia Minor and Syria, e.g., in Adiabene and Damascus, as well as among the Greeks and Romans became noticeable. But the proselytism in Syria, which gained momentum with the last Hasmoneans, testifies
- The well-known case is often cited where allegedly an entire tribe, the Khazars, converted to Judaism. Several researchers see in this an opportunity for greater racial mixing. The fact, however, is only that the prince of the Khazars converted to Judaism with a number of his nobles; whether the people as a whole joined him is not known, so we cannot reliably estimate the extent of the contact. Above all, however, it must be emphasized that for an extensive mixing with the Jews, there was a lack of large Jewish masses in these areas at that time, and that everything that remained of the Khazars after the destruction of their empire by the Russian principality of Kiev, fell to Karaism. This, however, fundamentally did not mix with the main tribe of the Jews, and thus the Khazars are irrelevant for Jewish racial research (Auerbach, Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie, 1907).
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50 Esras war die Mischehe nicht im gleichen Grade verpönt wie später. Seit dieser Zeit jedoch ist wohl sehr viel Blut aus dem Judentum herausgeflossen, aber äußerst wenig hinein. Wenn irgend eine Gruppe der Rassenmischung verfiel, löste sie sich stets vom Hauptstock los, wie ja auch die bekannte Bekehrung der Chazaren, die übngens nur eine vorübergehende war und auf die herrschenden Kreise beschränkt blieb, in ihren Über- bleibseln schließlich nur dem Karäertum zugute kam.* Die Fürchterlichkeit des Ghettolebens schützte die Juden vor der Immigration fremder ethnischer Elemente. Selbstverständlich ist die Moralität der Frauen nirgends eine absolute und die Vergewaltigungen anläßlich der Verfol- gungen brachten manchen illegitimen Tropfen in das jüdische Rassenblut. Aber die Zigeuner sind das beste Beispiel dafür, daß der illegitime Einschlag allein kaum imstande ist, einen Rassentypus dauemd zu verändem. Und daß bei diesem Volke die illegitimen Beimischungen fremden Blutes ungleich stärker sind als fast bei irgend einem beliebigen anderen, dürfte kaum bezweifelt werden. Wir besitzen zwar bestimmte Nachnchten darüber, daß un- mittelbar vor der Entstehung des Chnstentums eine sehr starke Tendenz zum Proselytismus in Kleinasien und Synen, z. B. in Adiabene und Damaskus, ebenso wie unter den Gnechen und Römem sich bemerkbar machte. Doch der Proselytismus in Synen, der mit den letzten Hasmonäem in Schwung kam, zeugt * Häufig wird der bekannte Fall zitiert, wo angeblich ein ganzer Stamm, die Chazaren, zum Judentum übertrat. Mehrere Forscher sehen hienn eine Gelegenheit zu stärkerer Rassenmischung. Tatsache aber ist nur, daß der Fürst der Chazaren mit einer Anzahl seiner Großen zum Judentume übertrat; ob das Volk im ganzen sich ihm anschloß, ist nicht bekannt, so daß wir die Größe der Berührungsfläche nicht sicher schätzen können. Vor allen Dingen aber muß betont werden, daß zu einer aus- giebigen Mischung mit den Juden es damals an größeren Judenmassen in diesen Gegenden fehlte, und daß alles, was von den Chazaren nach Zer- störung ihres Reiches durch das russische Fürstentum zu Kiew sich erhielt, dem Karäertum zufiel. Dieses aber vermischte sich mit dem Hauptstamme der Juden grundsätzlich nicht und damit kommen die Chazaren für die jüdische Rassenforschung außer Betracht (Auerbach, Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie, 1907).