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Two demands arise for the conscious Jew and for anyone who wishes him well from Zollschan's explanations: The one, of ideal politics, is the demand for the pres- ervation of the race and the racial purity of the Jewish nation, and thereby the conservation of all the excellent potential for effect and development which, potentiated by millennia of inbreeding, lie within this ancient cultural race. The other, of realpolitik, is the demand for the creation of such conditions that, on the one hand, restore peace and thus the future to the largest part of the Jewish people, this body of people threatened in body and soul and persecuted by external and internal enemies, and on the other hand, preserve for the unfortunate people the mil- lions of Western European Jews standing in the midst of the cultural life of our time, whose national loss is otherwise only a matter of time. This is the Jewish question in its true form. And from day to day, the situation is becoming untenable. Not only for the other peoples, who see in the Jew their national and economic enemy and want to rid themselves in some way of the racial adversary, — for the Jewish people itself the danger becomes ever more threatening, the danger that one part will fall prey to national death, the other to eco- nomic and physical annihilation. This is a situation in the face of which all previous attempts undertaken by Jewish philanthropists or by philo- Semitic political sides to solve the Jewish question must be described as doomed to failure from the outset. The great Jewish benefactors seek to temporarily alleviate the most blatant misery of a few. Others have allowed a few thousand to share in the benefaction in their ancestral homeland or over in free Argentina, to live on their own land and soil as free farmers. But in the face of the inconceivable, ever-accumulating misery of the great Jewish masses, in the face of the daily growing number of the homeless, for whom one country of refuge after another closes its gates, — all these, in themselves certainly 56
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Zwei Forderungen sind es, die für den bewussten Juden und jeden, der ihm wohlwill, aus den Darlegungen Zollschans sich ergeben: Die eine, idealpolitische, ist die Forderung nach Er- haltung der Rasse und der Rassenreinheit der jüdischen Nation und dadurch Konservierung aller der ausgezeichneten Wirkungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die in dieser uralten Kulturrasse, durch Jahrtausende lange Inzucht potenziert, liegen. Die andere, realpolitische, ist die Forderung nach Schaffung solcher Verhältnisse, die einerseits dem größten Teil der Juden, dem an Leib und Seele bedroh- ten, von äußeren und inneren Feinden verfolgten Volkskörper den Fneden und damit die Zukunft wiedergeben, und anderseits die Millio- nen westeuropäischer, mitten im Kulturleben unserer Zeit stehender Juden, deren nationaler Verlust sonst nur eine Frage der Zeit ist, dem unglücklichen Volke erhalten. Das ist die Judenfrage in ihrer wahren Gestalt. Und von Tag zu Tag wird die Situation unhaltbar. Nicht nur für die andem Völker, die in dem Juden ihren nationalen und wirtschaftlichen Feind sehen und sich auf irgend eine Weise des Rassengegners entledigen wollen, — für das jüdische Volk selbst wird die Gefahr immer drohender, die Gefahr, dass der eine Teil dem nationalen Tod, der andere der wirt- schaftlichen und körperlichen Vemichtung anheimfällt. Das ist eine Situation, gegenüber der alle die bishengen Versuche, die von jüdischen Philanthropen oder von philo- semitischer politischer Seite zur Lösung der Judenfrage untemommen wurden, als von vomherein verfehlt bezeichnet werden müssen. Die grossen jüdischen Wohltäter suchen das krasseste Elend einiger weniger vorübergehend zu lindem. Andere haben einige Tausende im angestammten Heimatland oder drüben im freien Argentinien der Wohltat teilhaftig werden lassen, auf eigenem Grund und Boden als freie Bauem zu leben. Aber gegenüber dem unausdenkbaren, immer mehr sich anhäufenden Elend der grossen jüdischen Volksmassen, gegenüber der täglich wachsenden Zahl der Heimatlosen, denen ein Zufluchtsland nach dem andem die Pforten verschliesst, — besitzen alle diese, an sich gewiss 56