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the winch, the feet are pulled together, and the animal is thus brought to fall.
Of course, this does not happen without fierce resistance, especially with young animals. As soon as they notice the fetters, they jump back and forth, let out an anxious bellow, sometimes fall to their knees, sometimes back on their heels, only to rise again each time, and finally come to lie on their side with a more or less booming impact of the body, the head, and especially the horns. In this position, the head is placed backwards on the horns, so that the lower parts of the neck come to lie upwards. By applying pressure to the lower jaw, the neck muscles are tensed, and now the slaughterer, with a long, sharp knife, cuts through the neck muscles in three strokes, along with the organs lying beneath them, down to the cervical vertebrae. Blood spurts far from the carotid arteries, and the animal shakes violently at its bonds. It also tries to free its head, which it often succeeds in doing. If the animals succeed in freeing their heads, they lift them from the ground and move them violently back and forth. The tugging movements of the legs against the fetters, which clearly show purposeful effort, recur again and again during the bleeding out.
The spurting of blood from the severed large blood vessels usually subsides after some time. In these cases, the butcher reaches into the gaping wound, seeks the severed stump of the vessel on the side facing the heart, pulls it forward, and cuts it again, whereupon the blood flows more strongly again. This intervention must be repeated once or twice in many cases. Almost always, one sees the defensive movements start anew, probably a sign that the animal feels it as pain. The time from the beginning of the cut until bleeding out is estimated at 4-10 minutes.
Ritual slaughter corresponds to the ritual dietary laws and not, as the Jews try to make it seem, to regulations for an act of worship. The regulations on the slaughtering procedure are in the Talmud. There the neck cut is prescribed, and it is taught that this regulation of the Talmud goes back to Moses through oral tradition, who means the neck cut when he commands in Deuteronomy 12:21: "Slaughter of your herd and of your flock, which Jehovah has given you, as I have commanded you." The refusal to stun the slaughter animals before the bloodletting is based on the following: Already in the Bible is the prohibition to eat "that which died of itself, and what was torn by a wild beast (therepha)" (e.g., Lev. 22:8). To this, the Talmud adds a long list of cases in which the meat of an animal is to be considered equal to the meat of such animals that have been torn by wild beasts (therepher). As one of these cases, it designates that in which the brain membrane is perforated. This perforation of the brain membrane was common with all previous stunning methods.
The obstacle to stunning the animal by injuring the brain membrane is therefore based exclusively on a regulation first given by the Talmud.
Even the Talmud does not contain a prohibition against stunning animals at all.
2. The Verdict of the Experts
Before we consider ritual slaughter from the Aryan standpoint, we want to briefly deal with the verdict of the experts. The only ones to be considered as experts are those who, with a scientific education, know ritual slaughter from their own sufficient experience. Experts are therefore primarily veterinarians. From these circles, specifically from 41 veterinary associations and 612 German slaughterhouse veterinarians, a declaration with the following content was submitted to the Reichstag as early as 1910:
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Show Original German Text
der Winde werden die Füße zusammengezogen, und das Tier wird so zum Umstürzen gebracht. Natürlich geht das nicht ohne heftigen Widerstand, besonders bei jungen Tieren. Sobald sie die Fesselung merken, spnngen sie hin und her stoßen ein ängstliches Brüllen aus, stürzen bald vom in die Knie, bald hinten auf die Hacken, um sich jedesmal wieder zu erheben, und kommen endlich mit mehr oder minder dröhnendem Aufschlagen des Körpers, des Kopfes und besonders der Hömer auf die Seite zu liegen. In dieser Lage wird der Kopf nach hinten auf die Hömer gesetzt, so daß die unteren Halspartien nach oben zu liegen kommen. Durch Druck auf den Unterkiefer werden die Halsmuskeln gespannt, und nun durchschneidet der Schächter mit einem langen, scharfen Messer in drei Zügen die Halsmuskeln mit den darunter liegenden Organen bis auf die Halswirbel. Weit spntzt das Blut aus den Halsblutgefäßen, und das Tier rüttelt mit Gewalt an seinen Fesseln. Ebenso versucht es, den Kopf frei zu bekommen, was auch vielfach gelingt. Gelingt den Tieren die Befreiung des Kopfes, so heben sie ihn vom Boden auf und bewegen ihn heftig hin und her. Die zerrenden Bewegungen der Beine gegen die Fesseln, denen man Zielbewußte Arbeit deutlich anmerkt, kehren dabei während der Ausblutung immer wieder. Das Herausspntzen des Blutes aus den durchschnittenen großen Blutgefäßen läßt meistens nach einiger Zeit nach. In diesen Fällen faßt der Metzger in die klaffende Wunde, sucht den durchschnittenen Gefäßstumpf der dem Herzen zugekehrten Seite auf, zieht ihn vor und schneidet ihn nochmals durch, worauf dann das Blut wieder stärker fließt. Dieser Eingnff muß in vielen Fällen noch ein- oder zweimal wiederholt werden. Fast immer sieht man dabei die Abwehrbewegungen von neuem einsetzen, wohl ein Zeichen dafür, daß das Tier es als Schmerz empfindet. Die Zeit von Beginn des Schnittes bis zur Ausblutung wird auf 4-10 Minuten geschätzt. Das Schächten entspncht den ntuellen Speisevorschnften und nicht, wie die Juden den Anschein zu erwecken suchen, Vorschnften für eine gottesdienstliche Handlung. Die Vorschnften über das Schlachtverfahren stehen im Talmud. Dort ist der Halsschnitt vorgeschneben, und es wird gelehrt, daß diese Vorschnft des Talmud durch mündliche Ueberlieferung auf Moses zurückgehe, der den Halsschnitt meine, wenn er im 5. Buche 12, 21 befiehlt: "Schlachte von deinen Rindem und Schafen, die Jehova dir gab, wie ich dir gebot." Die Weigerung, die Schlachttiere vor dem Blutentzug zu betäuben, beruht auf folgendem: Schon in der Bibel steht das Verbot, "Gefallenes und was von einem wilden Tier zernssen (therepha) ist", zu essen (z. B. 3. Mos. 22, 8). Dazu gibt der Talmud eine lange Aufzählung, in welchen Fällen das Fleisch eines Tieres dem Fleisch solcher Tiere gleichzuachten sei, die von wilden Tieren zernssen (therepher) sind. Als einen dieser Fälle bezeichnet er den, wenn die Himhaut durchlöchert ist. Diese Durchlöcherung der Himhaut war bei allen bishengen Betäubungsmethoden üblich. Das Hindemis, das Tier durch Verletzung der Himhaut zu betäuben, beruht also ausschließlich in einer erst durch den Talmud gegebenen Vorschnft. Ein Verbot, die Tiere überhaupt zu betäuben, enthält auch der Talmud nicht. 2. Das Urteil der Sachverständigen Ehe wir das Schächten vom anschen Standpunkt aus betrachten, wollen wir uns kurz mit dem Urteil der Sachverständigen beschäftigen. Als Sachverständige sind lediglich die zu betrachten, die bei wissenschaftlicher Vorbildung das Schächten aus eigener hinreichender Erfahrung kennen. Sachverständige sind somit vor allem die Tierärzte. Aus diesen Kreisen, und zwar von 41 tierärztlichen Vereinen und 612 deutschen Schlachthoftierärzten wurde bereits im Jahre 1910 dem Reichstage eine Erklärung folgenden Inhalts abgegeben: - 88 -