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corporation law. Several Jews rose to ministerial positions. - How are we to explain this change in Bismarck? Is there an excuse for it?
Bismarck could say of himself that he had always kept a firm goal in sight: "The greatness of the nation, its position abroad, its independence, our organization in such a way that we as a great nation can breathe freely in the world." He speaks repeatedly of the compass, of the North Star by which he steers: "From the beginning I have had only one single guiding star, by what means and by what ways can I bring Germany to unification, and, insofar as this has been achieved, how I can strengthen this unification, promote it and shape it in such a way that it is maintained by the free will of all participants." But he took his allies where he found them. He passed important laws partly with the help of the Center, partly with the help of Jewry. His tremendous strength succeeded in overcoming all difficulties again and again. Yes, in the last Reichstag elections that took place during his term of office (1887), he achieved the constant goal of all great German politicians: the creation of a strong, national right-wing bloc that had a majority of the votes. - Unfortunately, the life of every great hero is a tragedy; they become entangled in guilt. Bismarck in particular, without wanting to, not only strengthened Rome extraordinarily, but also Judah, and the outcome of the World War seems to me as if Bismarck had been slain from behind in 1918, like Siegfried once was. Kemholt writes: "That the Chancellor's entire pro-Jewish policy actually arose from external compulsion because his natural allies left him in the lurch, and not from his heartfelt inclination or vague sentimentality, cannot be doubted." The Conservatives failed him in important, decisive hours. In the building and expansion of the Reich, he found himself dependent on the National Liberals, and they were not able to free themselves from strong Jewish influences. I am reminded of Bamberger and Lasker, of Friedberg, Schiffer, Paasche; the later leaders Bassermann and Stresemann were not Jews themselves, but were married to Jews.
Jewish "Favors"
One may claim that cases of direct bribery of high officials in Germany or in Prussia have been very rare. So the Jews tried other means. Bismarck tells of the influential Jewish banker Levinstein, who had close relations with the leaders of foreign policy in Austria, Prussia, and France and held a high position at the European courts. This man took Bismarck by surprise in 1859 with a handwritten letter of recommendation from the Austrian minister Count Buol, when he was about to move from Frankfurt to Petersburg. He offered Bismarck participation in a financial transaction that would "surely" bring him "20,000 talers annually." Cash injections for the business were not necessary; only Bismarck should in Petersburg advocate Austrian as well as Prussian policy, because the official business would only succeed if there were favorable relations between Austria and Russia. When Bismarck refused, the Jew became more and more insistent with veiled threats. "Only when I pointed out to him the steepness of the stairs and my physical superiority did he quickly descend the stairs ahead of me and leave me." - From Bismarck's "Thoughts and Reminiscences" it is clear that the Austrian government in the middle of the last century was already completely ensnared by Jewish financial power. Conversely, in Prussia, even stricter care was taken to ensure that officials did not abuse their position for "side businesses."
Under Kaiser Wilhelm II, other paths were taken again. Rich Jews knew how to win his favor and friendship by catering to his favorite wishes, especially through rich donations for "voluntary"
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Aktiengesetz. Mehrere Juden stiegen zu Ministerstellungen empor. - Wie haben wir uns diesen Wandel Bismarcks zu erklären? Gibt es da eine Entschuldigung? Bismarck durfte von sich sagen, daß er immer ein festes Ziel im Auge behalten habe: "Die Größe der Nation, ihre Stellung nach außen, ihre Selbständigkeit, unsere Organisation in der Weise, daß wir als große Nation frei in der Welt atmen können." Er spncht wiederholt von dem Kompaß, von dem Polarstem, nach dem er steuere: "Ich habe von Anfang an nur einen einzigen Leitstem gehabt, durch welche Mittel und durch welche Wege kann ich Deutschland zu einer Einigung bnngen, und, soweit dies erreicht ist, wie kann ich diese Einigung befestigen, fördem und so gestalten, daß sie aus freiem Willen aller Mitwirkenden erhalten wird." Aber er nahm sich seine Bundesgenossen, wo er sie fand. Er hat wichtige Gesetze teils mit Hilfe des Zentrums, teils mit Hilfe des Judentums durchgeführt. Seiner gewaltigen Kraft gelang es, immer wieder aller Schwiengkeiten Herr zu werden. Ja, bei den letzten Reichstagswahlen, die während seiner Amtszeit stattfanden (1887), erreichte er das ständige Ziel aller großen deutschen Politiker: die Schaffung eines starken, nationalen Rechtsblocks, der über die Mehrheit der Stimmen verfügte. - Leider ist das Leben aller großen Helden eine Tragödie; sie werden in eine Schuld verstnckt. Gerade Bismarck hat, ohne es zu wollen, nicht nur Rom, sondem auch Juda außerordentlich gestärkt, und der Ausgang des Weltkneges kommt mir so vor, als sei Bismarck 1918 hinterrücks erschlagen worden, wie einst Siegfned. Kemholt schreibt: "Daß die ganze judenfreundliche Politik des Kanzlers tatsächlich äußerem Zwange entsprang weil ihn seine natürlichen Bundesgenossen im Stich ließen, nicht aber seiner Herzensneigung oder verschwommener Gefühlsduselei, kann nicht bezweifelt werden." Die Konservativen haben sich ihm in wichtigen entscheidenden Stunden versagt. Bei dem Auf- und Ausbau des Reiches sah er sich auf die Nationalliberalen angewiesen, und die haben sich nicht von starken jüdischen Einflüssen freimachen können. Ich ennnere an Bamberger und Lasker, an Fnedberg, Schiffer, Paasche; die späteren Führer Bassermann und Stresemann waren zwar nicht selbst Juden, aber jüdisch verheiratet. Jüdische "Gefälligkeiten" Man wird behaupten dürfen, daß die Fälle direkter Bestechlichkeit hoher Beamter in Deutschland bzw. in Preußen sehr selten gewesen sind. Da versuchten es die Juden mit anderen Mitteln. Bismarck erzählt von dem einflußreichen jüdischen Bankier Levinstein, der mit den Leitem der auswärtigen Politik in Österreich, Preußen, Frankreich enge Beziehungen und an den europäischen Höfen eine hohe Stellung hatte. Dieser überrumpelte mit einem eigenhändigen Empfehlungsschreiben des österreichischen Ministers Graf Buol 1859 Bismarck, als er von Frankfurt nach Petersburg übersiedeln wollte. Er bot Bismarck die Beteiligung an einem Finanzgeschäft an, das ihm "jährlich 20.000 Taler mit Sicherheit" einbnngen würde. Geldeinschüsse zu dem Geschäft seien nicht erforderlich; nur möge Bismarck in Petersburg mit der preußischen auch die österreichische Politik befürworten, weil die amtlichen Geschäfte nur bei günstigen Beziehungen zwischen Österreich und Rußland gelingen würden. Als Bismarck ablehnte, wurde der Jude immer eindnnglicher mit versteckten Drohungen. "Erst als ich ihn auf die Steilheit der Treppe und auf meine körperliche Überlegenheit aufmerksam machte, stieg er vor mir schnell die Treppe hinab und verließ mich." - Aus Bismarcks "Gedanken und Ennnerungen" geht deutlich hervor, daß die österreichische Regierung um die Mitte des vongen Jahrhunderts schon völlig von der jüdischen Geldmacht umstnckt war. Umgekehrt wurde in Preußen nur noch strenger darauf geachtet, daß die Beamten ihre Stellung nicht zu "Nebengeschäften" mißbrauchten. Unter Kaiser Wilhelm II. wurden wieder andere Wege eingeschlagen. Reiche Juden verstanden es, seine Gunst und Freundschaft dadurch zu gewinnen, daß sie auf seine Lieblingswünsche eingingen, vor allem durch reiche Zuwendungen für "freiwillige" - 61 -