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to admit, and loud complaints about the resulting grievances have been preserved.
There were no more expulsions in the 18th century. But Kings Frederick William I and Frederick II, the Great, were diligently engaged in protecting their subjects from exploitation. This became all the more difficult as the acquisition of Silesia and West Prussia multiplied the state's Jewish population. Frederick II issued a “Regulation for the Jewish Population” in Prussia. The Jews' freedom of movement was restricted for the good of the whole, and they also remained under aliens' law as before. The great king put the duties towards his own people first; he was, as Kemholt writes, “the last Hohenzollern of whose Jewish policy one can say this.”
It should not be concealed that even Frederick the Great, during the 7-Years' War (1756–1763), saw himself forced by the immense shortage of money to get involved with Jewish coin debasers. In the process, the court Jew Ephraim became rich.
The free imperial cities
Sombart names Hamburg and Frankfurt a. M. among the German cities that took in Jews. In doing so, the Hamburg Senate in 1603, out of self-interest and commercial greed, denied the presence of Jews in the face of complaints from the citizenry and the clergy. - About the gradual Judaization of the Hanseatic city of Lübeck, we have an excellent book by Hofmeister: “From Hanseatic Spirit to Merchant Spirit,” in which we read how the council always sides with the Jews, while the entire citizenry demands energetic measures against the immigration of Jews. - The Napoleonic era brought a flood of Jews. After the Wars of Liberation, the valiant Mayor Smidt distinguished himself by keeping his Hanseatic city of Bremen free of Jews.
The beginning of the Judaization of Berlin
(Moses Mendelssohn)
“Theft of the birthright!” We think of the last centuries before Christ, of the so-called Hellenistic age. At that time, in the newly founded Greek cities of the Orient, especially in Alexandria and Antioch, Greek-speaking Jews lived alongside the Greeks. An approximation took place between Judaism and Hellenism. But the end result was that the Greeks lost their unique character and were orientalized; the Jews took over the language and cultural treasures of the Greeks, but remained Jews.
Exactly the same thing is repeating itself today since the 18th century after Christ, and the “Enlightenment” with its ideas of liberty, equality, fraternity, tolerance, and humanity became the ladder for the rise of the Jews; they masterfully understood how to present their wishes for civil and legal equality as a demand of tolerance and offended human dignity. The Jew Moses Mendelssohn (1729–1786) became the father of Reform Judaism without ceasing internally to remain a genuine Jew of the Law. He was, as Bartels has proven, by no means the ideal human being he is portrayed to be; rather, he accuses him of duplicity.
Moses Mendelssohn successfully endeavored to lead his fellow tribesmen out of the spiritual ghetto, to convey to them the German cultural treasures, and to instruct them to use the German language of the educated instead of the Jewish-German gibberish. Through his own example, he showed them the path to literary activity and to influencing public opinion. His endeavors were met by the philanthropic
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zuzulassen, und es sind uns laute Klagen über die sich daraus entwickelnden Mißstände erhalten. Zu Ausweisungen ist es im 18. Jahrhundert nicht mehr gekommen. Aber die Könige Fnednch Wilhelm I. und Fnednch II., der Große, waren eifng bemüht, ihre Untertanen gegen Ausbeutung zu schützen. Das wurde um so schwienger, als durch den Erwerb von Schlesien und Westpreußen sich die Judenschaft des Staates vervielfachte. Fnednch II. erließ ein „Reglement für die Judenschaft“ in Preußen. Die Bewegungsfreiheit der Juden wurde zum Wohl des Ganzen eingeschränkt, auch blieben sie nach wie vor unter Fremdenrecht. Der große König stellte die Pflichten gegenüber dem eigenen Volk voran; er war, wie Kemholt schreibt, „der letzte Hohenzoller, von dessen Judenpolitik man das sagen kann“. Es soll nicht verschwiegen werden, daß selbst Fnednch der Große sich während des 7jähngen Kneges (1756–1763) durch die ungeheure Geldnot gezwungen sah, sich mit jüdischen Münzverschlechterem einzulassen. Dabei ist der Hofjude Ephraim reich geworden. *Die freien Reichsstädte* Hamburg und Frankfurt a. M. nennt Sombart unter den deutschen Städten, welche Juden aufnahmen. Dabei hat der hamburgische Senat im Jahre 1603 aus Eigennutz und kaufmännischer Gewinnsucht gegenüber den Beschwerden der Bürgerschaft und der Geistlichkeit das Vorhandensein der Juden geleugnet. - Über die allmähliche Verjudung der Hansestadt Lübeck haben wir ein vortreffliches Buch von Hofmeister: „Vom Hansegeist zum Händlergeist“, da lesen wir, wie der Rat immer auf seiten der Juden steht, während die gesamte Bürgerschaft energische Maßregeln gegen die Einwanderung von Juden verlangt. - Die Napoleonische Zeit brachte eine Judenüberschwemmung. Da hat sich nach den Freiheitsknegen der wackere Bürgermeister Smidt hervorgetan, um seine Hansestadt Bremen judenrein zu halten. *Die beginnende Verjudung Berlins* *(Moses Mendelssohn)* „Raub der Erstgeburt!“ Wir denken an die letzten Jahrhunderte vor Chnstus, an das sogenannte hellenistische Zeitalter. Da wohnten in den neu gegründeten Gnechenstädten des Onents, besonders in Alexandna und Antiochia, gnechisch sprechende Juden neben den Gnechen. Es vollzog sich eine Annäherung zwischen Judentum und Gnechentum. Aber das Endergebnis war, daß die Gnechen ihre Eigenart verloren und onentalisiert wurden; die Juden übemahmen die Sprache und die Kulturschätze der Gnechen, blieben aber Juden. Genau dasselbe wiederholt sich heute seit dem 18. Jahrhundert nach Chnstus, und die „Aufklärung“ mit ihren Ideen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz, Humanität wurde die Leiter für den Aufstieg der Juden; sie verstanden es meisterhaft, ihre Wünsche nach bürgerlich-rechtlicher Gleichstellung als eine Forderung der Toleranz und der gekränkten Menschenwürde hinzustellen. Der Jude Moses Mendelssohn (1729–1786) wurde der Vater des Reformjudentums ohne innerlich aufzuhören ein echter Gesetzesjude zu bleiben. Er war, wie Bartels nachgewiesen hat, keineswegs der Idealmensch, als welcher er hingestellt wird; vielmehr wirft er ihm Doppelzüngigkeit vor. Mit Erfolg war Moses Mendelssohn bemüht, seine Stammesgenossen aus dem geistigen Getto zu führen, ihnen die deutschen Kulturschätze zu vermitteln und sie anzuleiten, statt des jüdischen Deutsch-Kauderwelsch sich der deutschen Sprache der Gebildeten zu bedienen. Durch sein eigenes Beispiel zeigte er ihnen den Weg zur schnftstellenschen Tätigkeit und zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Seinen Bestrebungen kam die menschenfreundliche - 51 -