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demand for a "natural and reasonable religion" corresponded to the intellectual current of the time. Already in the Book of Constitutions of 1723 it says: "A Mason is obliged... to that Religion in which all Men agree." To be sure, in the first decades we find almost no Jews in the lodges, as they were only considered half-citizens. But from the beginning, everything breathes a Jewish spirit. Freemasonry has little to do with Christianity, but all the more with the Old Testament of Judaism. King Solomon is called the first Grand Master of the order; all external features (Temple, Altar, seven-branched candelabrum, Ark of the Covenant) are borrowed from Judaism. And even if the Jews were only admitted among the "brothers" in growing numbers since 1780, the documents of the Jew Elias Ashmole were of decisive influence already at the establishment of the Grand Lodge in England (1717). The bitter enmity between Freemasonry and the Roman Papal Church proves on closer inspection to be a competitive struggle in the hunt for world domination. Internally, the Papal Church and the "counter-church," Jesuits and Freemasons, are kindred in nature. And if it is said of the Papal Church:
"The seat of Moses came to Rome as the seat of Peter,"
so one can say of Freemasonry:
"The Ark of the Covenant came from Jerusalem to London."
An English writer declared: "The Freemason is an artificial Jew." Without the recognition of the close connection between Anglo-Americanism and Judaism and Freemasonry, one cannot understand the history of the last centuries at all. An English Masonic paper wrote in 1902: "The greatness of Britain is the work of Freemasonry." For 100 years, the Jews have gradually also outwardly gained the leadership in world Freemasonry. *) Here too I repeat that my fight is against world Freemasonry.
North America as a Jewish Country
Sombart's words "America in all its parts is a Jewish country" initially applied only to South and Central America. Spanish and Portuguese Jews came there along with the discoverers. The first merchants and industrialists in America were Jews. Right from the start, sugar plantations and the sugar industry formed a main source of their enrichment for centuries. This applies to the Spanish West Indian islands as well as to Portuguese Brazil, to which numerous respected Dutch Jews went when it was in Holland's possession from 1624 to 1654; this also applies to the French colonies in the West Indies and in southern North America; everywhere the Jews were the masters of the sugar industry and the sugar trade.
And the present-day United States of North America? Here, in the beginning, the development was completely different, because not adventurers and fortune hunters immigrated, but simple, earnest men and women, who settled under many hardships and dangers and who did not seek earthly power and honor, but freedom of their faith: Puritans and Quakers from England, Palatines from Germany, Huguenots from France. Peasant settlements without slave labor arose. - But when, from the accession of William III of Orange (1689), the English motherland experienced the "blessings" of Jewish immigration, the Jewish economic spirit gradually spread, combined with a
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Forderung einer "natürlichen und vemünftigen Religion" der Geistesströmung der Zeit. Schon in dem Konstitutionsbuch des Jahres 1723 heißt es: "Der Maurer ist zu jener Religion verpflichtet, in der alle Menschen übereinstimmen." Zwar finden wir in den ersten Jahrzehnten fast keine Juden in den Logen, da sie ja nur als Halb-bürger galten. Aber von Anfang an atmet alles jüdischen Geist. Mit dem Chnstentum hat die Freimaurerei wenig zu tun, um so mehr mit dem Alten Testament des Judentums. König Salomo wird der erste Großmeister des Ordens genannt; alle Äußerlichkeiten (Tempel, Altar, siebenarmiger Leuchter, Bundeslade) sind dem Judentum entlehnt. Und wenn auch die Juden erst seit 1780 in wachsender Zahl unter die "Brüder" aufgenommen wurden, so sind doch schon bei der Ernchtung der Großloge in England (1717) die Dokumente des Juden Elias Aschmole von maßgebendem Einfluß gewesen. Die erbitterte Feindschaft zwischen Freimaurerei und römischer Papstkirche erweist sich bei näherem Zusehen als ein Konkurrenzkampf in der Jagd nach der Weltherrschaft. Innerlich sind Papstkirche und "Gegenkirche", Jesuiten und Freimaurer wesensverwandt. Und wenn es von der Papstkirche heißt: „Der Stuhl Moses kam als Stuhl Petn nach Rom“, so kann man von der Freimaurerei sagen: „Die Bundeslade kam von Jerusalem nach London“. Ein englischer Schnftsteller erklärte: "Der Freimaurer ist ein künstlicher Jude." Ohne die Erkenntnis der engen Verbundenheit von Angloamenkanertum und Judentum und Freimaurerei kann man die Geschichte der letzten Jahrhunderte überhaupt nicht verstehen. Ein englisches Freimaurerblatt schneb 1902: "Die Größe Bntanniens ist das Werk der Freimaurerei." Seit 100 Jahren haben die Juden allmählich auch äußerlich die Führung in der Weltfreimaurerei erlangt. ¹) Auch an dieser Stelle wiederhole ich, daß mein Kampf der Weltfreimaurerei gilt. Nordamenka als Judenland Sombarts Wort "Amenka ist in allen seinen Teilen ein Judenland" galt zunächst nur für Süd- und Mittelamenka. Dorthin kamen spanische und portugiesische Juden gleich mit den Entdeckem. Die ersten Kaufleute und Industnellen in Amenka waren Juden. Gleich von Anfang an bildeten Zuckerplantagen und Zuckenndustne für Jahrhunderte eine Hauptquelle ihrer Bereicherung. Das gilt sowohl für die spanischen, westindischen Inseln als auch für das portugiesische Brasilien, wohin sich zahlreiche angesehene holländische Juden begaben, als es von 1624 bis 1654 im Besitze Hollands war; das gilt auch für die französischen Kolonien in Westindien und im südlichen Nordamenka; überall waren die Juden die Beherrscher der Zuckenndustne und des Zuckerhandels. Und die heutigen Vereinigten Staaten von Nordamenka? Hier war anfangs die Entwicklung eine ganz andere, weil keine Abenteurer und Glücksntter einwanderten, sondem schlichte, emste Männer und Frauen, die sich unter vielen Mühen und Gefahren ansiedelten und die nicht irdische Macht und Ehre suchten, sondem Freiheit ihres Glaubens: Puntaner und Quäker aus England, Pfälzer aus Deutschland, Hugenotten aus Frankreich. Es entstanden bäuerliche Siedlungen ohne Sklavenarbeit. - Aber als seit dem Regierungsantntt Wilhelms III. von Oranien (1689) das englische Mutterland die "Segnungen" der jüdischen Einwanderung erfuhr, verbreitete sich allmählich der jüdische Wirtschaftsgeist, verbunden mit einem - 49 -