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and entanglement of all other peoples of the earth through Zionist global chess moves] has reached its highest perfection, and one can calmly assert without exaggeration that today no political action, no deliberation from people to people, not a single foreign policy plan or chess move is carried out that is not either executed by organs of the Zionist secret society (Freemasons) or at least under their close supervision and control. Arthur Trebitsch, German Spirit - or Judaism, p. 396. State within a State
It is in our religion that the riddle of our persistence in the Galuth¹) is to be sought. It is the power that separated us from all peoples and united us in all dispersion. The outer ghetto walls, which were erected by our enemies, could never have brought this about. But the inner walls, founded in our religion, which we took with us on our wanderings and built ever more firmly in our settlements, these movable "tents of Jacob," are what secured us a home of our own everywhere. \¹) Exile, dispersion.
The Jewish religion is rich in enclosures that demarcate our community from the surrounding world and keep everything foreign away from it. The Jewish religion is rich in forms that bind and identify us as a unity in being and appearance. For, in contrast to other religions, it is not a doctrine of ideas, but a doctrine of law. In our laws we have confirmed our right to self-determination. We have lost our state, but not our constitution; we saved it, as it were, as a portable state, which enabled us a kind of national autonomy even in the Diaspora.
Indeed, many laws had to fall into disuse after the loss of our state, but on the whole, our legal constitution remained in force; it was even expanded, supplemented and perfected by more precise individual provisions. Only the Jewish code governed and shaped our life in all its manifestations. Only Jewish jurisdiction was authoritative for us. We did not appeal to the national jurisdictions and did not recognize their code. If (their laws were forced upon us, we regarded them as evil calamities, which we always strove to eliminate and circumvent. They retained the character - as "Gseroth²) of a sacrilegious rule" - even when we were compelled to sanction them with the formula: "The law of the government is valid law". Therefore, the informer ("Mossar"), i.e., one who denounced a Jew to the government, was regarded as a traitor, sentenced to pay damages and perform other penance, and expelled from the community. \²) Coercion, calamity.
Our exilarchs, Gaonim, Rabbinim, were not clerics and pastors - like the modern western rabbis, who transform Judaism into a church, and, following the model of Christian clergy, gladly call themselves blessed; they were heads and administrators of our community; they were judges, Dajanin; they were the supreme authorities of our exilarchic state. Their courts had the authority to also pass and execute criminal sentences. Their orders not only had religious authority, which answered disobedience and transgression with exclusion from the church; they were equipped with the means of power of an exemplarily organized and very strict regime, which punished contraventions quite severely. We submitted to them in love, but also in fear of the power of the law.
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und Verstnckung aller übngen Völker der Erde durch die zionistische Weltschachzüge] zur höchsten Vollendung gediehen, und man kann ohne Übertreibung ruhig behaupten, daß heute keine politische Aktion, keinerlei Beratung von Volk zu Volk, kein einziger außenpolitischer Plan und Schachzug bewerkstelligt werden, die nicht entweder von Organen des zionistischen Geheimbundes (Freimaurem) oder doch wenigstens unter genauer Bewachung und Kontrolle derselben ausgeführt werden. *Arthur Trebitsch, Deutscher Geist - oder Judentum, S. 396.* *Staat im Staate* Unsere Religion ist es, in der das Rätsel unserer Dauer im Galuth¹), zu suchen ist. Sie ist die Macht, die uns von allen Völkem sonderte und in aller Zerstreuung einte. Die äußeren Ghettomauem, die von unseren Feinden ernchtet wurden, hätten es nie bewirken können. Die inneren Mauem aber, die in unserer Religion gegründet und die wir auf den Wanderweg mitgenommen und in den Siedlungen immer fester ausgebaut haben, diese beweglichen "Zelte Jacobs" sind es, die uns überall ein eigenes Heim sicherten. ¹) *Verbannung, Zerstreuung.* Die jüdische Religion ist reich an Umzäunungen, die unser Gemeinwesen gegen die Umwelt abgrenzen und ihm jede Fremdart femhalten. Die jüdische Religion ist reich an Formen, die uns im Sein und Schein als Einheit binden und kennzeichnen. Ist sie doch im Gegensatz zu anderen Religionen keine Ideenlehre, sondem Gesetzeslehre. In unseren Gesetzen haben wir uns Recht der Selbstbestimmung bestätigt. Wir haben unseren Staat verloren, aber nicht unsere Staatsverfassung; wir erretteten sie gleichsam als tragbaren Staat, der uns auch in der Diaspora eine Art nationaler Autonomie ermöglichte. Wohl mußten viele Gesetze nach Verlust unseres Staates außer Geltung kommen, im ganzen und großen blieb jedoch unsere Gesetzesverfassung in Kraft; sie wurde noch erweitert durch genauere Einzelbestimmungen ergänzt und vervollkommnet. Nur der jüdische Kodex beherrschte und gestaltete unser Leben in all seinen Äußerungen. Nur die jüdische Genchtsbarkeit war uns maßgebend. Die Landesgenchtsbarkeiten haben wir nicht angerufen und ihren Kodex nicht anerkannt. Wurden (uns ihre Gesetze aufgezwungen, so haben wir sie als schlimme Verhängnisse angesehen, die zu beseitigen und zu umgehen wir stets bemüht waren. Sie behielten den Charakter - als "Gseroth²) einer frevlenschen Herrschaft" - auch wenn wir genötigt waren, sie durch die Formel: "Das Gesetz der Regierung ist gültiges Ge- setz", zu sanktionieren. Deshalb wurde der Angeber ("Mossar"), d.h. der einen Juden bei der Regierung denunzierte, als Verräter betrachtet, zu Schadenersatz und anderweitiger Buße verurteilt und aus der Gemeinde ausgestoßen. ²) *Zwang, Verhängnis.* Unsere Exilfürsten, Gaonim, Rabbinim, waren nicht Geistliche und Seelsorger - wie die modemen westlichen Rabbiner, die das Judentum in eine Kirche verwandeln, sich in Anlehnung an die chnstliche Geistlichkeit und Seligkeit gem nennen, sie waren Vorsteher und Verwalter unseres Gemeinwesens; sie waren Richter, Dajanin; sie waren die obersten Behörden unseres exilarchischen Staates. Ihre Genchtshöfe hatten die Befugnis, auch Strafurteile zu fällen und zu vollziehen. Ihre Anordnungen hatten nicht nur religiöse Autontät, die Ungehorsam und Übertrettung mit Ausschluß aus der Kirche beantwortet; sie waren mit Machtmitteln eines musterhaft organisierten und sehr strengen Regimes ausgestattet, das Zuwiderhandlungen recht empfindlich ahndete. Wir fügten uns ihnen in Liebe, aber auch in Furcht vor der Gesetzesgewalt. - 304 -