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"undeniable weakness of the Jewish character justly and moderately, was immediately branded by almost the entire press as a barbarian and a persecutor of religion..."
"But is there really only mob brutality and business envy concealed behind this noisy (anti-Semitic, the editor) activity? Are these outbreaks of a deep, long-suppressed wrath really just a fleeting surge, as hollow and baseless as the Teutonic Jew-baiting of the year 1819 once was? No, the instinct of the masses has in fact correctly recognized a grave danger, a highly precarious harm to the new German life; it is no empty phrase when one speaks today of a German Jewish question. When Englishmen and Frenchmen speak with disdain of the Germans' prejudice against the Jews, we must answer: You do not know us, you live in happier circumstances that make the emergence of such 'prejudices' impossible. The number of Jews in Western Europe is so small that they cannot exert a palpable influence on the national customs; but across our eastern border, year after year, a swarm of ambitious, trouser-selling youths pours in from the inexhaustible Polish cradle, whose children and grandchildren are one day to rule Germany's stock exchanges and newspapers. The immigration is growing visibly, and the question becomes ever more serious, whether we can merge this foreign ethnicity with our own..."
"One should read the history of the Jews by Graetz: what fanatical fury against the 'hereditary enemy,' Christianity, what mortal hatred precisely against the purest and most powerful representatives of the Germanic character, from Luther down to Goethe and Fichte! And what haughty, insulting self-overestimation! There it is proven, amidst constant malicious tirades, that the nation of Kant was actually first educated to humanity by the Jews, that the language of Lessing and Goethe first became receptive to beauty, intellect, and wit through Börne and Heine. Which English Jew would ever dare to slander the country that protects and shields him in such a way? And this stubborn contempt for the German 'Goyim' is by no means merely the sentiment of an isolated fanatic..."
"...It is undeniable that Semitism has had a large share in the lies and deceit, in the insolent greed of the founding system, a heavy complicity in that vile materialism of our days, which regards all labor merely as business and threatens to suffocate the old, comfortable joy in work of our people. In thousands of German villages sits the Jew, who buys out his neighbors through usury. Among the leading men of art and science, the number of Jews is not very large, all the stronger is the industrious swarm of Semitic talents of the third rank. And how tightly this literary swarm hangs together; how reliably the 'Immortality Insurance Company,' founded on the proven business principle of reciprocity, works, so that every Jewish poetaster receives that one-day fame, which the newspapers dispense, in cash on the spot without interest on arrears..."
"...Most dangerous, however, is the undue predominance of Judaism in the daily press ... For decades, public opinion in many German cities was for the most part 'made' by Jewish pens; it was a misfortune for the liberal party and one of the reasons for its decline that its press in particular granted Judaism far too much leeway ..."
"Up into the circles of the highest education, among men who would reject with disgust every thought of ecclesiastical intolerance or national arrogance, it resounds today as if from one mouth: the Jews are our misfortune!"
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unleugbare Schwäche des jüdischen Charakters gerecht und maßvoll zu reden, ward sofort fast von der gesamten Presse als Barbar und Religionsverfolger gebrandmarkt ... " „Aber verbirgt sich hinter diesem lärmenden (antisemitischen, d. Herausg.) Treiben wirklich nur Pöbelrohheit und Geschäftsneid? Sind diese Ausbrüche eines tiefen, lang verhaltenen Zomes wirklich nur eine flüchtige Aufwallung, so hohl und grundlos wie einst die teutonische Judenhetze des Jahres 1819? Nein, der Instinkt der Massen hat in der Tat eine schwere Gefahr, einen hochbedenklichen Schaden des neuen deutschen Lebens nchtig erkannt; es ist keine leere Redensart, wenn man heute von einer deutschen Judenfrage spncht. Wenn Engländer und Franzosen mit Genngschätzung von dem Vorurteil der Deutschen gegen die Juden reden, so müssen wir antworten: Ihr kennt uns nicht, ihr lebt, in glücklicheren Verhältnissen, die das Aufkommen solcher ‚Vorurteile‘ unmöglich machen. Die Zahl der Juden in Westeuropa ist so genng, daß sie einen fühlbaren Einfluß auf die nationale Gesittung nicht ausüben können; über unsere Ostgrenze aber dnngt Jahr für Jahr aus der unerschöpflichen polnischen Wiege eine Schar strebsamer, hosenverkaufender Jünglinge herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen beherrschen sollen. Die Einwanderung wächst zusehends, und immer emster wird die Frage, ob wir dies fremde Volkstum mit dem unseren verschmelzen können ...“ „Man lese die Geschichte der Juden von Graetz: welche fanatische Wut gegen den ‚Erbfeind‘, das Chnstentum, welcher Todeshaß gerade wider die reinsten und mächtigsten Vertreter germanischen Wesens von Luther bis herab auf Goethe und Fichte! Und welche hohe, beleidigende Selbſuͤberschätzung! Da wird unter beständigen hämischen Schimpfreden bewiesen, daß die Nation Kants eigentlich erst durch die Juden zur Humanität erzogen, daß die Sprache Lessings und Goethes erst durch Böme und Heine für Schönheit, Geist und Witz empfänglich geworden sei. Welcher englische Jude wurde sich je unterstehen, in solcher Weise das Land, das ihn schützt und schirmt, zu verleumden? Und diese verstockte Verachtung gegen die deutschen ‚Gojim‘ ist keineswegs bloß die Gesinnung eines vereinzelten Fanatikers ...“ „ ... Unbestreitbar hat das Semitentum an dem Lug und Trug an der frechen Gier des Gründungswesens einen großen Anteil, eine schwere Mitschuld an jenem schnöden Matenalismus unserer Tage, der jede Arbeit nur noch als Geschäft betrachtet und die alte gemütliche Arbeitsfreudigkeit unseres Volkes zu ersticken droht. In Tausenden deutscher Dörfer sitzt der Jude, der seine Nachbam wuchemd auskauft. Unter den führenden Männem der Kunst und Wissenschaft ist die Zahl der Juden nicht sehr groß, um so stärker die betnebsame Schar der semitischen Talente dntten Ranges. Und wie fest hängt dieser Literatenschwarm unter sich zusammen; wie sicher arbeitet die auf den erprobten Geschäftsgrundsatz der Gegenseitigkeit begründete ‚Unsterblichkeits-Versicherungsanstalt‘, also daß jeder jüdische Dichterling jenen Eintagsruhm, den die Zeitungen spenden, blank und bar ohne Verzugszinsen erhält ...“ „ ... Am gefährlichsten aber wirkt das billige Übergewicht des Judentums in der Tagespresse ... Jahrzehntelang wurde die öffentliche Meinung in vielen deutschen Städten zumeist durch jüdische Fedem ‚gemacht‘, es war ein Unglück für die liberale Partei und einer der Gründe ihres Verfalls, daß gerade ihre Presse dem Judentum einen viel zu großen Spielraum gewährte ...“ „Bis in die Kreise der höchsten Bildung hinauf, unter Männem, die jeden Gedanken kirchlicher Unduldsamkeit oder nationalen Hochmuts mit Abscheu von sich weisen würden, ertönt es heute wie aus einem Munde: die Juden sind unser Unglück!" - 286 -