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"In pure politics, we have never come into real conflict with the Jews; we even granted them the establishment of a Jerusalemite kingdom and in this respect had rather to regret that Herr v. Rothschild was too witty to make himself King of the Jews, whereas, as is known, he preferred to remain 'the Jew of the Kings'... When we fought for the emancipation of the Jews, however, we were actually more fighters for an abstract principle than for the concrete case: just as all our liberalism was a not very clear-sighted intellectual game, in that we perorated for the freedom of the people without knowledge of this people... Thus our zeal for the equal rights of the Jews also sprang much more from the stimulus of a general idea than from a real sympathy."
"We now perceive to our astonishment that in our liberal struggle we were floating in the air and fighting with clouds, while the beautiful ground of quite real reality found a beneficiary who, though very well entertained by our aerial leaps, nevertheless considers us far too foolish to compensate us for this by ceding some of this usurped real ground. Quite unnoticed, the 'creditor of the kings' has become the 'king of the creditors,' and we can now find this king's plea for emancipation to be nothing other than exceedingly naive, since we rather see ourselves put in the necessity of fighting for emancipation from the Jews..."
"The Jew, who is known to have a god entirely for himself, strikes us in common life first of all by his outward appearance, which, regardless of which European nationality we belong to, has something unpleasantly alien to this nationality: we instinctively wish to have nothing in common with such a looking person."
"We cannot imagine his ancient or modern character on stage, be it a hero or a lover, portrayed by a Jew, without involuntarily feeling the unsuitability, to the point of ridiculousness, of such a portrayal." Richard Wagner. Judaism in Music (1859) in "Collected Writings," Vol. 5, pp. 86, 87, 88, 89. Leipzig 1872.
"Our people, one might say, do not have the natural instinct for what can please them, what suits them well, what helps them and is truly beneficial to them; alienated from themselves, they dabble in manners foreign to them; to none like them have original and great minds been given, without their knowing how to appreciate them at the right time; for if the most spiritless newspaper-scribbler or state-rabulist brazenly accosts them with lying phrases, they appoint him as the representative of their most important interests; but if the Jew jingles the paper stock-market bell, they throw their money after him, to make him a millionaire overnight with their savings pennies. In contrast, the Jew is indeed the most astonishing example of racial constancy that world history has ever produced. Without a fatherland, without a mother tongue, he is, through the lands and languages of all peoples, led by the sure instinct of his absolute and ineradicable distinctiveness to an infallible self-rediscovery; even intermingling does not harm him; whether he mixes, male or female, with the most alien races, a Jew always emerges again. No contact, however distant, with the religion of any of the civilized peoples brings him into relation, for in truth he has no religion at all, but only the belief in certain promises of his god, which by no means, as in every true religion, extend to an atemporal life beyond this purely real life, but are directed solely to this present life on earth, on which dominion is indeed promised to his tribe
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„In der reinen Politik sind wir mit den Juden nie in wirklichen Konflikt geraten; wir gönnten ihnen selbst die Ernchtung eines jerusalemischen Reiches und hatten in dieser Beziehung eher zu bedauem, daß Herr v. Rothschild zu geistreich war, um sich zum König der Juden zu machen, wogegen er bekanntlich es vorzog, 'der Jude der Könige' zu bleiben ... Als wir für Emanzipation der Juden stntten, waren wir aber doch eigentlich mehr Kämpfer für ein abstraktes Pnnzip als für den konkreten Fall: wie all unser Liberalismus ein nicht sehr hellsehendes Geistesspiel war, indem wir für die Freiheit des Volkes uns ergingen, ohne Kenntnis dieses Volkes ... So entsprang auch unser Eifer für die Gleichberechtigung der Juden viel mehr aus der Anregung eines allgemeinen Gedankens als aus einer realen Sympathie." „Wir gewahren nun zu unserem Erstaunen, daß wir bei unserem liberalen Kampfe in der Luft schwebten und mit Wolken fochten, während der schöne Boden der ganz realen Wirklichkeit einen Aengemiß fand, den unsere Luftsprünge zwar sehr wohl unterhielten, der uns aber doch für viel zu albem hält, um hierfür uns durch einiges Ablassen von diesem usurpierten realen Boden zu entschädigen. Ganz unvermerkt ist der 'Gläubiger der Könige' zum 'Könige der Gläubigen' geworden, und wir können nun die Bitte dieses Königs um Emanzipierung nicht anders als ungemein naiv finden, da wir vielmehr uns in die Notwendigkeit versetzt sehen um Emanzipierung von den Juden zu kämpfen ..." „Der Jude, der bekanntlich einen Gott ganz für sich hat, fällt uns im gemeinen Leben zunächst durch seine äußere Erscheinung auf, die, gleichviel welcher europäischen Nationalität wir angehören, etwas dieser Nationalität unangenehm Fremdartiges hat: wir wünschen unwillkürlich, mit einem so aussehenden Menschen nichts gemein zu haben." „Wir können uns auf der Bühne seinen antiken oder modemen Charakter, sei es ein Held oder ein Liebender, von einem Juden dargestellt denken, ohne unwillkürlich das bis zur Lächerlichkeit Ungeeignete einer solchen Darstellung zu empfinden." Richard Wagner, Das Judentum in der Musik (1859) in "Gesammelte Schnften", 5. Bd., S. 86, 87, 88, 89. Leipzig 1872. „Unser Volk, so kann man sagen, hat nicht den natürlichen Instinkt für das, was ihm genehm sein kann, was ihm wohl ansteht, was ihm hilft und wahrhaft förderlich ist; sich selbst entfremdet, pfuscht es in ihm fremden Manieren; keinem wie ihm sind onginelle und große Geister gegeben worden, ohne daß es zur rechten Zeit sie zu schätzen wußte; setzt ihm doch der geistloseste Zeitungsschreiber oder Staatsrabulist mit lügnenschen Phrasen frech zu, so bestellt es ihn zum Vertreter seiner wichtigsten Intereſſen; läutet aber gar der Jude mit der papiemen Börsenglocke, so wirft es ihm sein Geld nach, um mit seinen Sparpfennigen ihn über Nacht zum Millionär zu machen. Dagegen ist denn allerdings der Jude das erstaunlichste Beispiel von Rassenbeständigkeit, das die Weltgeschichte noch je geliefert hat. Ohne Vaterland, ohne Muttersprache wird er, durch aller Völker Länder und Sprachen hindurch, vermöge des sicheren Instinktes seiner absoluten und unverwischbaren Eigenartigkeit zum unfehlbaren Sich-immerwiederfinden hingeführt, selbst die Vermischung schadet ihm nicht; er vermische sich männlich oder weiblich mit den ihm fremdartigsten Rassen, immer kommt ein Jude wieder zutage. Ihn bnngt keine noch so feme Berührung mit der Religion irgendeines der gesitteten Völker in Beziehung, denn in Wahrheit hat er gar keine Religion, sondem nur den Glauben an gewisse Verheißungen seines Gottes, die sich keineswegs wie in jeder wahren Religion auf ein außerzeitliches Leben über dieses rein reale Leben hinaus, sondem auf eben dieses gegenwärtige Leben auf der Erde einzig erstrecken, auf welcher seinem Stamme allerdings - 284 -