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Genoese and Venetian, and alongside the Roman, capital everywhere flowed together among the Jewish merchant class.
Also at that time, finally, we encounter the peculiar antipathy of the Occidentals against this so thoroughly oriental race and its foreign opinions and customs. This Jewry, although not the most pleasant feature in the nowhere pleasant picture of the then-prevailing mixture of peoples, was nevertheless a historical factor developing in the natural course of things, which the statesman could neither deny nor fight, and which Caesar, much like his predecessor Alexander, in correct recognition of the circumstances, did his utmost to promote. . . . .
The two great men naturally did not think of placing the Jewish nationality on an equal footing with the Hellenic or Italo-Hellenic. But the Jew, who unlike the Occidental has not received the Pandora's gift of political organization and is essentially indifferent towards the state, who furthermore gives up the core of his national peculiarity with as much difficulty as he readily cloaks it with any nationality and, to a certain degree, adapts himself to the foreign popular character—the Jew was for that very reason, as it were, created for a state that was to be built on the ruins of a hundred living polities and with a nationality that was, in a way, abstract and from the outset wor-
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— 76 — genuesischen und venezianischen, und neben der römischen strömte das Capital allerorts bei der jüdischen Kaufmannschaft zusammen. Auch zu jener Zeit endlich begegnen wir der eigenthümlichen Antipathie der Occidentalen gegen diese so gründlich onentalische Rasse und ihre fremdartigen Meinungen und Sitten. Dies Judenthum, obwohl nicht der erfreulichste Zug in dem nirgends erfreulichen Bilde der damaligen Völkermengung, war nichts desto weniger ein im natürlichen Verlauf der Dinge sich entwickelndes geschichtliches Moment, das der Staatsmann weder sich ableugnen noch bekämpfen durfte und dem Caesar vielmehr, eben wie sein Vorgänger Alexander, in nchtiger Erkenntniß der Verhältnisse möglichst Vorschub that. . . . . Die beiden großen Männer dachten natürlich nicht daran der hellenischen oder italisch-hellenischen Nationalität die jüdische ebenbürtig zur Seite zu stellen. Aber der Jude, der nicht wie der Occidentale die Pandoragabe politischer Organisation empfangen hat und gegen den Staat sich wesentlich gleichgültig verhält, der femer ebenso schwer den Kem seiner nationalen Eigenthümlichkeit aufgiebt, als bereitwillig denselben mit jeder beliebigen Nationalität umhüllt und bis zu einem gewissen Grad der fremden Volksthümlichkeit sich anschmiegt — der Jude war eben darum wie geschaffen für einen Staat, welcher auf den Trümmem von hundert lebendigen Politiken erbaut und mit einer gewissermaßen abstrakten und von vomherein ver-