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relegated from exact research to the realm of tendentious fantasies.
With the worthlessness of the previous principles of development, all common racial classifications also become obsolete. But racial differences do exist. It has even been possible to provide biological proof for this and to differentiate the blood serum of the individual human races, even drawing conclusions from this about closer and more distant racial kinship. The key to solving the difficult question of classifying the human races can only be given to us by the theory of evolution. The races are, — as we will hear in more detail later —, not something rigid, existing unchangeably since primeval times. They are something that has evolved and represent the final branches of a vast human family tree, whose origins are lost in the grayest antiquity. There are probably still some isolated human races today that can be traced almost directly back to the primary original form of the human species. But in most of the races existing today, we must see the final branches of an eons-long development, whose kinship and grouping we can only recognize if we reconstruct the long-vanished intermediate links. We owe such a racial classification, built on the foundations of developmental-historical criteria, and further developed by Zollschan, to Stratz. Stratz starts from the principle that the original human race must have united within itself the latent characteristics of all later-emerging races, and that through the one-sided retention and emphasis of individual of these characteristics, the later and then the present-day human races arose. We cannot reproduce here the scientifically sound deduction of this racial classification, nor the logical structure of his family tree of human races and the further development of the theories by Zollschan, 21
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von der exakten Forschung in das Gebiet der tendenziösen Phantasien verwiesen. * * * Mit der Wertlosigkeit der bishengen Entwickelungs- pnnzipien werden auch alle gebräuchlichen Rasseneintheilun- gen hinfällig. Es giebt aber Rassenunterschiede. Es ist sogar gelungen, den biologischen Nachweis dafür zu er- bnngen und das Blutserum der einzelnen Menschenrassen zu differenzieren, daraus sogar Schlüsse auf nähere und ent- femtere Rassenverwandtschaft zu ziehen. Den Schlüssel zur Lösung der schwiengen Einteilungs- frage der Menschenrassen kann uns eben nur die Ent- wickelungslehre geben. Die Rassen sind ja, — wie wir später noch genauer hören werden —, nichts Starres, seit Urzeiten unveränderlich Bestehendes. Sie sind etwas Gewordenes und stellen die Endglieder eines gewaltigen Stammbaumes der Menschen dar, dessen Ursprünge sich in die graueste Vorzeit verlieren. Es giebt wohl auch heute noch vereinzelte Menschen- rassen, die sich nahezu direkt von der pnmären Urform des Menschengeschlechts ableiten lassen. Aber in den meisten der heute existierenden Rassen müssen wir Endglieder einer äonenlangen Entwicklung sehen, deren Verwandtschaft und Gruppierung wir nur zu erkennen vermögen, wenn wir uns die längst verschwundenen Zwischenglieder rekonstruieren. Eine solche, auf Grundlagen entwicklungsgeschichtlicher Kntenen aufgebaute, von Zollschan weiter durchgeführte Raffeneinteilung verdanken wir Stratz. Stratz geht von dem Grundsatz aus, daß die Ur- menschenrasse die Merkmale aller später entstandenen Rassen der Anlage nach in sich vereinigt haben müsse, und daß durch einseitige Beibehaltung und Betonung einzel- ner dieser Merkmale die späteren und dann die heutigen Menschenrassen entstanden sind. Wir können die wissenschaftlich einwandfreie Deduk- tion dieser Rasseneinteilung, sowie den logischen Aufbau seines Stammbaumes der Menschenrassen und die Weiter- führung der Theonen durch Zollschan hier nicht wieder- 21