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of descent and hereditary fitness from the members of the SS, on the basis of which the leadership issues a marriage permit. Never before has a party so sharply grasped the völkisch idea and tried to implement it.
In the state, the law of April 7, 1933, "for the Restoration of the Professional Civil Service" created the possibility of dismissing not only politically unreliable and party-book officials but also officials of non-Aryan descent from the civil service.
A law of April 10, 1933, made it possible to revoke the license of non-Aryan lawyers under certain conditions; in other areas, too, there was an extensive exclusion of Jews from public life. A law of April 25, 1933, "against the Over-alienation of German Schools and Universities" made the welcome regulation that non-Aryan high school and university students may not exceed the percentage of the non-Aryan population of the Reich. Only in the economy, the actual starting point of Jewish power in Germany, did Jewish influence remain considerable for a longer time, although here too a systematic pushing back of the Jews took place, who had unfortunately often acquired a front man, behind whose back they continued to conduct their business.
The youth associations in the German Reich, with the exception of the Catholic- confessional associations, have been absorbed into the Hitler Youth, among them also those that were already anti-Jewish, such as "Geusen," the "Wandervögel," the "Jungnationale Bund," the "Fahrenden Gesellen" (youth organization of the German Commercial Assistants' Association). In the Hitler Youth and the "League of German Girls," as the corresponding girls' organization, a strict racial principle prevails; descendants of Jews cannot be admitted.
Particularly strict are the racial requirements, as they were established in the Hereditary Farm Law by the Reich Farmers' Leader R. Walther Darré for the German peasantry, which practically excludes anyone from being a farmer who has any Jewish blood at all.
The "German Nobility Association," which does not admit non-Aryans, is also anti-Jewish.
The "Deutsches Adelsblatt," the weekly publication of this association, has repeatedly made the Jewish question and especially the danger of undesirable mixing with Jewish blood the subject of instructive and combative treatises worth taking to heart and, early on, formed an important factor for racial enlightenment among a readership of at least 17,000 members.
Compared to the pre-war period and the years of the Weimar Republic, the press landscape has fundamentally changed. The National Socialist press, as the press of the party that alone rules the state, is fundamentally anti-Jewish in its basic attitude, and also repeatedly brings numerous references to Jewish endeavors in a negative, hostile sense. In addition to the "Hammer" (until 1940), the "Weltkampf," founded by Dr. E. Boepple in Munich and published since 1941 as an organ of the Hohe Schule, Frankfurt a. M. branch, deals especially with the Jewish question, as does, in the most popular form, the "Stürmer" by Julius Streicher in Nuremberg.
The Jewish Ullstein and Mosse press has partly ceased to exist or has had to be brought into line, so that open representation of Jewish political goals by them is no longer possible. Likewise, the Jewish influence in the papers of the Hugenberg group has been eliminated.
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über Abstammung und Erbtüchtigkeit verlangt, auf Grund deren die Führung eine Eheerlaubnis ausspncht. Noch nie hat eine Partei so scharf den völkischen Gedanken erfaßt und durchzusetzen versucht. Im Staat wurde durch das Gesetz vom 7. Apnl 1933 "zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" die Möglichkeit geschaffen, neben politisch unzuverlässigen und Parteibuchbeamten auch Beamte nichtanscher Abstammung aus dem Staatsdienst zu entlassen. Ein Gesetz vom 10. Apnl 1933 ermöglichte es, nichtanschen Rechtsanwälten unter bestimmten Voraussetzungen die Zulassung als Rechtsanwalt zu entziehen, auch sonst erfolgte eine weitgehende Ausschaltung der Juden aus dem öffentlichen Leben. Ein Gesetz vom 25. Apnl 1933 "gegen die Überfremdung der deutschen Schulen und Hochschulen" traf die begrüßenswerte Regelung, daß die nicht-anschen höheren Schüler und Studenten den Hundertsatz der nichtanschen Bevölkerung des Reiches nicht übertreffen dürfen. Nur in der Wirtschaft, dem eigentlichen Ausgangspunkt der jüdischen Macht in Deutschland blieb der jüdische Einfluß noch längere Zeit erheblich, wenn auch hier systematisch eine Zurückdrängung der Juden erfolgte, die sich leider vielfach einen Strohmann angeschafft hatten, hinter dessen Rücken sie ihre Geschäfte weiter betneben. Die Jugendverbände im Deutschen Reich sind mit Ausnahme der katholisch- konfessionellen Verbände in der Hitler-Jugend aufgegangen, unter ihnen auch diejenigen die wie "Geusen", die "Wandervögel" der "Jungnationale Bund", die "Fahrenden Gesellen" (Jugendorganisation des deutschen Handlungsgehilfen-Verbandes) schon früher judengegnensch eingestellt waren. In der Hitler-Jugend und dem "Bund deutscher Mädchen" als entsprechender Mädchenorganisation herrscht strenges Rassepnnzip, Judenstämmlinge können nicht aufgenommen werden. Besonders streng sind die Rassevoraussetzungen, wie sie im Erbhofgesetz durch den Reichsbauemführer R. Walther Darré für das deutsche Bauemtum geschaffen worden sind, die praktisch die Bauemfähigkeit für jeden ausschalten, der überhaupt irgendwie Judenblut hat. Judengegnensch eingestellt ist auch die "Deutsche Adelsgenossenschaft, die Nichtaner nicht aufnimmt. Das "Deutsche Adelsblatt", die Wochenschnft dieser Genossenschaft, hat die Judenfrage und namentlich die Gefahr unerwünschter Vermischung mit jüdischem Blut belehrend und bekämpfend immer wieder zum Gegenstand beherzigenswerter Abhandlungen gemacht und schon früh bei einer Lesergemeinde von mindestens 17.000 Mitgliedem einen wichtigen Faktor für die rassische Aufklärung gebildet. Gegenüber der Vorknegszeit und den Jahren der Weimarer Republik haben sich die Presseverhältnisse grundlegend geändert. Die nationalsozialistische Presse als die Presse der den Staat allein beherrschenden Partei ist grundsätzlich judengegnensch in ihrer Grundhaltung, bnngt auch immer wieder zahlreiche Hinweise auf jüdische Bestrebungen im ablehnenden gegnenschen Sinne. Besonders mit der Judenfrage beschäftigen sich neben dem "Hammer" (bis 1940) der von Dr. E. Boepple in München gegründete, seit 1941 als Organ der Hohen Schule, Außenstelle Frankfurt a. M., herausgegebene "Weltkampf" sowie, in volkstümlichster Form, der "Stürmer" von Julius Streicher in Nümberg. Die jüdische Ullstein- und Mosse-Presse ist zum Teil eingegangen oder hat sich gleichschalten müssen, so daß die offene Vertretung jüdischer politischer Ziele durch sie nicht mehr möglich ist. Ebenso ist der jüdische Einfluß in den Blättem des Hugenberg-Konzems beseitigt worden. - 327 -