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ratio to the area decreases. Behind the Dnieper in Ukraine near Poltava, Smolensk, and Vitebsk, they decrease more and more and then come to an end at the eastern border of the former Polish empire, as none at all are to be found in the entire East and Volga region. There is no question that in the Prussian provinces their legal status is most secure, and after that in Austrian Galicia, while in Russian Poland they still live more in the old, wild way.” — J. G. Kohl (Travels in the Interior of Russia and Poland. III. pp. 114 ff. Leipzig 1841.)
Z. v. Lengenfeldt.
“The western and southern provinces of Russia are filled with Jews who, at the expense of the rest of the population, have completely seized control of trade. The Jewish merchant deals in everything from which there is something to be earned. There is no commodity he does not buy, no business that promises any advantage which he does not undertake. Today he deals in grain, tomorrow in tallow; the day after tomorrow he moves on to the timber trade or lends money at high interest rates. The Jews buy Russian manufactured goods firsthand, which they then sell at a profit throughout the west of the empire. Likewise, the entire trade in foreign goods is also in
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— 122 — Verhältniß zum Areal ſich mindert. Hinter dem Dniepr in der Ukraine bei Poltawa, Smolensk und Witepsk nehmen ſie mehr und mehr ab und erreichen dann an der östlichen Grenze des ehemaligen Polenreiches ihr Ende, indem ſich dann im ganzen Ostund Wolga-Gebiete gar keine mehr finden. Es ist keine Frage, daß in den preußischen Provinzen ihr rechtlicher Zustand am geſichertsten ist, und danach im österreischischen Galizien, während ſie im ruſſischen Polen mehr noch nach alter wilder Weiſe leben.“ — J. G. Kohl (Reiſen im Innem von Rußland und Polen. III. SS. 114 ff. Leipzig 1841.) Z. v. Lengenfeldt. „Die westlichen und ſüdlichen Provinzen Rußlands ſind mit Juden angefüllt, die auf Kosten der übngen Bevölkerung den Handel vollständig in ihre Hände genſſen haben. Der jüdische Händler beschäftigt ſich mit Allem, wobei nur etwas zu verdienen ist. Es giebt keine Waare, die er nicht kauft, kein Geschäft, das irgend einen Vortheil verspncht, welches er nicht untemimmt. Heute handelt er mit Getreide, morgen mit Talg; übermorgen geht er zum Holzhandel über oder leiht Geld auf hohe Procente aus. Die Juden kaufen gem ruſſische Manufacturwaaren aus erster Hand, die ſie dann im ganzen Westen des Reiches mit Vortheil abſetzen. Ebenſo ist auch der ganze Handel mit ausländischen Waaren in